[REZENSION]: Tim Miller: Rape Van

INHALT: Ein Van sucht Texas heim – der Rape Van. Schon mal darüber nachgedacht, wie schnell man sein Gesicht verlieren kann? Ein tiefer Schnitt, ein heftiger Ruck – und schon baumelt es dir vom Kinn runter … Extrem-Meister Tim Miller in seinem Element. Man kann ihm vorwerfen, dass er einfach schreibt. Aber mit wenigen Sätzen beschreibt er seine Figuren lebensechter als mancher Hochliterat es auf vielen Seiten vermag.

Tim Miller: Rape Van [Rezension] … Paperback und eBook beim Verlag … Originaltitel: Rape Van; 2016 / Festa Extrem Bd. 34 / April 2018 / Seiten: 152 / Übersetzung: Christian Jetzsch

Cover Festa: Tim Miller: Rape VanREZENSION: Ich erwähne es immer wieder gern, weil es eine Sache ist, die bei Tim Miller auffällt. Sein Stil. Er ist schlicht und geradeheraus. Der Autor hat seine Schreibeweise dem Inhalt seiner Geschichten angepasst – und man liest Miller nicht wegen seiner cleveren Handlung, sondern weil er beinahe schlagartig auf den (blutigen) Punkt kommt und sich in den überaus expliziten Gewaltszenen ergeht. Das ist sein Ding und darum liest man ihn. – er ist unheimlich kreativ in dieser Hinsicht und das macht Spaß. Nicht zu vergessen der Humor, der immer wieder in Szenen und Dialogen steckt. Im übrigen kann Miller auch anders – Die Verdammten des Himmels ist das beste Beispiel dafür.

Rape Van gehört eindeutig zu den richtig derben Geschichten. Aber so echt! Das Buch wartet mit einem abartigen Sadismus auf, der schon eine ganz eigene Art von Unbehagen verursacht. Und wieder bringt er seine Trademark zur Anwendung, die gallig böse Pointe, in der die Geschichte endet. Das Cover des Buches ist quasi der Auftakt zu einer Geschichte, die sich in der Hinsicht in ungewöhnte Höhen schraubt und eine groteske Wendung nimmt, die unerwartet ist. Was man bei Miller erwarten sollte.

Wie ich bei der Rezension zu Puppenhaus geschrieben habe: Tim Miller ist das Junkfood, nachdem wir alle zwischendurch gelüsten. Und an den Punkt zu kommen, ist gar nicht so einfach für einen Autor. Deshalb Hut ab und Glückwunsch, dass wir so sehr auf das Zeug abfahren.

Lest das Buch. Es ist abartig, absurd, echt gemein und stellenweise saukomisch.

Kurz gesagt:

  • absurd
  • originell
  • unerwartet

Fazit: Ich mag die Bücher von Tim Miller.


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