INHALT: Mike ist 45 Jahre alt. Sein Privatleben ist genauso am Arsch wie sein Berufsleben. Entmutigt beginnt er seinen neuen Job: als Tatortreiniger. Sobald die Polizei fertig ist, ist er an der Reihe.
Doch Blut, Eingeweide und anderer Glibber sind nicht sein größtes Problem. Seine neue Mitarbeiterin Sage ist es. Sie ist eine Sexgöttin. Aber der Kontakt mit ihr ist giftig!

BUCH: Originaltitel: Toxic Love; 2019 / Verlag: Festa extrem Bd. 55; 05/2020 / Seiten: 240 / Übersetzung: Dirk Simons / Buch und eBook bei Festa ↗

Cover: Kristopher Triana: Toxic Love, FestaREZENSION: Triana hat mit Body Art – Die Göttin und Brutal schon zwei bemerkenswert eigenwillige Romane bei Festa veröffentlicht. Jetzt setzt er mit Toxic Love noch eins drauf. Dieses Buch als extrem zu bezeichnen ist fast noch dezent. Es ist für geübte Leser durchaus etwas toxisch, für Neueinsteiger ist es purstes Gift. Toxic Love ist reiner Splatterpunk, in dem Blut, Sperma, Körperflüssigkeiten in Litermengen rinnen, in dem es Leichenberge zu besteigen gilt – in mehrfachem Sinn des Wortes.

Dabei sollte man nicht unterschätzen, dass Triana jedes Mal auf eine bittergallige Pointe hinarbeitet, die oftmals die Wucht eines Vorschlaghammers aufweist. Klar, es geht um Abartigkeiten, Perversionen, um Ficken, Blut und Gedärm, aber alles hat seine ganz eigene, etwas verschrobene Logik und What the Fuck-Momente, und wird bis zum Ende mit hartnäckiger Konsequenz durchgezogen. Dazu der gefällige Stil des Autors, und der stets überschaubare Umfang. Trianas Bücher sind Exzess-Literatur im positiven Sinn.

Seine Romane schrecken auch nicht vor expliziten Sexszenen zurück, die besonders in diesem Buch dazu angetan sind, einen flauen Magen zu verursachen anstelle reine Erregung zu bieten. Ich bin zwar nicht allzu sehr davon angetan, etwas als perverse zu bezeichnen, aber ein besseres Wort fällt mir für das Geficke in dem Buch einfach nicht ein. Es ist … abartig. Und … schlicht pervers.

So. Lest dieses Buch, wenn ihr euch traut.

Zusammenfassung:

  • Anspruch/Stil: **** sprachlich geradlinig, solide
  • Gewalt/Gore: ***** ein einziger Exzess an Gore
  • Sex/Perversion: ***** absolut abgefahren und pervers
  • Unterhaltungwert: ***** sehr hoch
  • Gesamteindruck: ***** bösartig

Kurz gesagt: Ein fieser und großartig abstoßender Roman, absolut lesenswert.


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Kristopher Triana bei Kultplatz.net:

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Der Beitrag [REZENSION]: Kristopher Triana: Toxic Love erschien am 29.07.2020 auf Kultplatz.net


Cover: Kristopher Triana: Toxic Love, Festa

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