Inhalt: Der dunkle See … Das einsame Haus am Ufer … Zwei junge Menschen, die dort eine Liebesnacht verbringen wollen … Doch einer von ihnen wird den nächsten Morgen nicht mehr erleben … 18 Jahre später wird die Kleinstadt Tiburon von einem Serienkiller heimgesucht. Angst und Wahnsinn greifen um sich,weiterlesen …

Cover Festa: Wrath James White: Auf die Toten

Auf die Toten gehört der 1. Preis für absurde Originalität verliehen. Cage Fighting mit Zombies. Was nach Schwachsinn klingt, gerät in den Händen eines Meisters wie Wrath James White zu einem absolut lesenswerten, tiefschwarz komischen kleinen Meisterwerk des Horrors …

Cover Festa: Wrath James White: Purer Hass

Wrath James White stellt mit dem Thriller wieder einmal klar, wie verflucht gut er ist. Der Roman packt seine Leser an der Gurgel, drückt richtig fest zu und schleift sie einmal ums Haus, ehe er sie fallenlässt …

Das Grab in mir ist ein ziemlich enttäuschender Thriller. Schnarchlangsam plätschert die Geschichte bis zur Hälfte dahin und absolut nichts von Bedeutung geschieht. Der Protagonist ist ein unsympathischer Idiot und was die Glaubwürdigkeit angeht … oh je oh je …

Die Erlöser ist ein cleverer Roman voll tiefschwarzem Humor, der sich mit den Unbillen einer christlich-fanatischen Gesellschaft beschäftigt. Gewitzt, auf die Spitze getrieben, voll absurder Momente ist das Buch ein spannender Thriller, eine erschreckende Dystopie und rundum eine fesselnde Lektüre …

Mit “Apocalypse Marseille” legt Andreas Gruber den 2. Band seiner gesammelten Erzählungen vor und es bleibt wieder einmal nur die Erkenntnis … Gruber = großartig. Der Autor versteht sich auf pointierte Geschichten mit überraschenden Wendungen. Gruber zu lesen ist jedes Mal ein Vergnügen …

Cover: Lubaddeh - Unsterblich

Unsterblich von Jens Lubbadeh ist eine Seifenblase von Zeitgeist-Roman. Das Buch hat einige gute Momente und ist im Mittelteil sogar ein spannender Thriller. Doch das täuscht nicht über die Trivialität des Romans hinweg, der mit einem zähen Anfang und verbockten Finale ausgestattet ist …

Preacher (Season 1) ist eine gelungen Verfilmung der Graphic-novel von Garth Ennis. Bekommt man in der ersten Folge ein paar deftige Ohrfeigen bei der Präsentation einiger der skurrilen Figuren, schleichen sich Absurdität und Wahnsinn danach auf faszinierende Weise Schritt für Schritt ein. Die 10 Episoden sind rundherum befriedigend und die inverstierte Zeit absolut wert …

Ausschnitt: Cover Festa: Tim Curran: Nightcrawlers

Nightcrawlers ist Tim Curran pur. Eine Geschichte, die purer Unfug ist, aber gekonnt und skurril umgesetzt wurde. In sich geschlossen und glaubwürdig überzeugt das Buch auch mit seinen historischen Einschüben auf der ganzen Linie und präsentiert Curran als Meister seines Fachs …

Tracer ist einer der unterhaltsamsten SF-Romane seit längerer Zeit: spannend und mitreißend geschrieben, glaubwürdiges Setting, das Buch sitzt rundherum. Die Geschichte ist das menschliche Drama von Selbstsucht und Ignoranz, doch ist Tracer weder richtig dystopisch noch utopisch, irgendwas dazwischen und es ist verdammt gut so, dass …

Departure ist ein Roman über eine Gruppe von Leuten, deren Flugzeugabsturz sie in die Zukunft bringt und vor eine unglaubliche Situation stellt. Das klingt letztendlich etwas besser, als die tatsächliche Umsetzung der Geschichte gelungen ist. Der Roman hat einige Schwächen, die haarscharf an der Lächerlichkeit vorbeischrammen und das Buch durchaus zu einem gemischen Leseerlebnis geraten lassen. Aber …

Jagdtrip ist ein sehr gemischtes Leseerlebnis. Zum einen sind da die typischen Ketchum-Eigenheiten wie die ultrabrutale, fast nüchterne Schilderung von Gewalt. Zum anderen ist die Geschichte gut erdacht und geschrieben. Aber das Buch ist, wie man im Vorwort feststellen muss, alt. Es handelt von einem Vietnam-Soldaten …

Das Dickicht ist ein Spätwestern. Angesiedelt am Beginn des 20. Jahrhunderts, erste Autos tauchen auf, aber noch ist das Pferd dominant. Hier, am Sabine River, hat Lansdale seine Rachegeschichte angesiedelt und, wie nicht anders zu erwarten, meisterhaft umgesetzt …

REZENSION: Sylvia Day: Verzaubert: hinter der hauchdünnen, unausgereiften Handlung verborgen findet sich ein purer, expliziter, vor Körperflüssigkeiten überquellender Sexroman – ein Amoklauf von Feuchtfantasien. Das ist eigentlich nicht schlecht, allerdings hat das Buch schwerwiegende Schwächen, die das Vergnügen dämpfen …

Die nahe Zukunft: Bücher, Zeitungen und Zeitschriften sind so gut wie ausgestorben – die Smartphones, genannt Mems, übernehmen für die Menschen jegliche Form der Kommunikation. Als Synchronic Inc., ein riesiger Computerkonzern, mittels einer Wörter- App die Sprache selbst monopolisieren will, kommt es zur globalen Katastrophe: Die App setzt einen Virus frei, der den Menschen das Sprachvermögen raubt – völliges Verstummen und im schlimmsten Fall der Tod sind die Folge.