[REZENSION]: Jon Skovron: Pakt der Diebe

Cover: Jon Skovron - Pakt der Diebe BUCH: Hope & Red; 2016; Heyne 03/2017; Seiten: 592; Übersetzung: Michelle Gyo

INHALT: Hope ist noch ein Mädchen, als ihr Dorf von den Magiern des Kaisers angegriffen und dem Erdboden gleich gemacht wird. Sie allein überlebt und findet in einem Kloster nicht nur Unterschlupf, sondern wird dort auch von den Kriegermönchen in den Kampfkünsten unterwiesen. Red ist ein Straßenjunge, der in den finsteren und überfüllten Gassen New Lavens zum besten Taschendieb heranwächst, den das Imperium je gesehen hat. Jahre vergehen – doch als Hope und Red einander auf schicksalhafte Weise begegnen, schließen sie einen Pakt, der die Zeit der Ungerechtigkeit beenden wird …

REZENSION: DAS ist eine pralle, deftige, raue, gewitzte, randvoll mit grober Action gefüllte Fantasy-Saga, in der lebensechte, glaubwürdige und sympathische Charaktere agieren.

Pakt der Diebe ist der wilde und mitreißende Auftakt eines Zyklus, dessen erster Band extrem vielversprechend ist. Es geht im Endeffekt nicht darum, übermächtige Bedrohungen abzuwehren – auch wenn das nach dem Kern des Zyklus ausieht. Es geht um die einzelnen Personen, ihre Schicksale und Irrwege und darin liegt die Stärke des Romans, der im Gewand der wüsten Saga durchaus auch als Social-Fantasy durchgehen kann, oder als Drama sich entwickelnder Beziehungen.

Vielschichtige erzählt, mit etlichen Elementen der Überraschung und der unerwarteten Wendungen. Wenn es kracht, dann ordentlich und gewaltig. Aufregende Kämpfe, gewitzte Dialoge, der Roman ist bei allem angedeuteten Tiefgang und dessen, was sich im Hintergrund der Geschicht als komplexe Entwicklung ankündigt, eine sehr unterhaltsame Geschichte, ein Page-Turner, der Kopf voran seine Geschichte erzählt.

Pakt der Diebe liest sich, als hätte man einen George R.R. Martin auf Speed in der Hand. Was für eine köstliches Spektakel. Prall, drall, wild und wunderbar.

Kurz gesagt:

  • wüst und prall und bunt
  • lebendig und glaubwürdig
  • überraschend vielschichtig

Fazit: ein riesiger Spaß


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