[REZENSION]: Essel Pratt: Sharkantula

Cover: Essel Pratt: SharkantulaInhalt: Bei einem überaus unglücklichen Zwischenfall entkommt aus einem illegalen Labor eine genetisch modifizierte Tarantel. Noch weniger glückliche Umstände lassen das Tierchen in Shark World, einem Freizeitpark, landen und einen Großen Weißen beißen. Und wenn nun eine weißer Hai mit Spinnenbeinen und Spinnenfäden an Land auf Beutejagd geht, dann ist die Kacke so richtig am dampfen …

Rezension: Essel Pratt: Sharkantula

Wer SyFy schaut, stolpert dort immer wieder über die diversen, teils grotesk dämlichen Hai-Filme aller unglaublichen Arten – die haarsträubenden Kopfgeburten von The Asylum, dem Studio der heulend doofen Mockbuster, das mit seinen Sharknado Filmen und der Serie Z-Nation zwei gnadenlose Hitserien gelandet hat. Wie auch immer das passieren konnte. Sharkantula ist eine Parodie darauf und ein Roman mit mehr Verstand und Witz als alls Mega-Sharks und Robo-Sharks und Two-Headed-Sharks zusammen.

Holy motherfucking shit!

Der Autor hatte sichtlich Spaß daran, diesen Unfug zu schreiben und ich hatte jede Menge Spaß bei der Lektüre. Pratt hat etwas gemacht, was die Filme verabsäumen: Er nimmt seine Figuren ernst, zieht sie nicht ins Lächerliche, sondern macht sie zu Sympathieträgern. Und genau aus diesem Grund kann die Geschichte noch so bizarr sein, man steigt darauf ein.

Sharkantula ist kurz, schnell geschrieben und entwickelt sich liebevoll erdacht in einer schicken Geschichte knallvoll mit Klischees und deren Veralberung. Es gibt genug Blut und Gore, um die Fans von härterem Stoff zu befriedigen, aber nicht so viel, um alle anderen Leser abzuschrecken. Was, passiert, wird durch die Handlung motiviert und ist deshalb vollkommen akzeptabel.

Some serious fun!

Der Tarantel/Hai Hybrid ist eine ziemlich coole Sache, Pratt hat die Charaktereigenschaften einer solchen Keatur so glaubwürdig verfasst, wie es wohl möglich ist. Es ist leicht vorstellbar, was für ein Horror ein solches Wesen in der Realität wäre. Was ebenso clever ist: Er beschränkt den Schauplatz auf einen Freizeitpark, anstatt gleich die ganze Welt zu bedrohen. Damit bleibt die Sache im Rahmen und läuft nicht Gefahr, in unfreiwillige Schmiere abzugleiten. Außerdem lässt der Autor sich so Spielraum für eine Fortsetzung. Oder zwei.

Sharkantula ist genau das, was es sein will – vergnügliche Lektüre mit Augenzwinkern. Sympathische Figuren, originelle Kreaturen, eine Handlung, die sich als solche bezeichnen darf, wunderbar. Ich hatte Spaß.

Kurz gesagt:

  • gewitzte Story
  • sympathische Figuren
  • sauberes Handwerk

Fazit: Ein Buch, das Spaß verspricht und liefert. Feine Sache.


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