Skip to content

Kultplatz.net

Schreiben & Dinge

  • [HOME]
  • [Blog/News]
  • [Kreativkram]
    • [Gesammelte Werke]
    • [John Aysa]
    • [Alexander Misa]
    • [Jamie Eckhart]
    • [Savage Types Media]
    • [Axel Ander]
  • [Das alte Archiv]
    • [Rezensionen]
    • [Literaturwissen]
  • [Ich, Alexander]
  • Home
  • Archive
  • [REZENSION]: Tim Miller: Willkommen in Hell, Texas
Ausschnitt Cover: Tim Miller: Willkommen in Hell, Texas

[REZENSION]: Tim Miller: Willkommen in Hell, Texas

Posted on 08/06/201602/07/2026 By Alexander D.
Rezension

Inhalt: Auf ihrem Roadtrip durch den Süden von Texas werden vier Collegestudenten irgendwo im Nirgendwo von einem Sheriff angehalten und verhaftet. Er beschuldigt sie illegale Einwanderer zu sein. Die vier werden in das Städtchen Hell gebracht. Hier leben die Bürger nach ihren eigenen kranken Regeln. Und in der Kunst der sadistischen Vernichtung von Fleisch und Seele haben sie unvorstellbare Meisterschaft erlangt …

Inhalt

Toggle
  • Tim Miller: Willkommen in Hell, Texas
      • Ähnliche Postings:

Cover: Tim Miller: Willkommen in Hell, TexasTim Miller: Willkommen in Hell, Texas

(OT: Hell, Texas; 2013) Festa Extrem 11; 02/2015; ISBN: keine; Seiten: 155; Übersetzung: Patrick Baumann; Ausstattung: Festa Paperback;

Heftig ist ein Hilfsausdruck für dieses Buch. Es ist richtig kranke Scheiße. Unglaublich. Vollkommen aus der Realität losgelöster, geistesgestörter Wahnsinn. Tim Miller hat wohl nur ein einziges Ziel vor Augen gehabt – seiner Leserschaft den Magen auszuheben.

Die Dinge, die er sich da hat einfallen lassen, würg. Das Buch ist sehr kurz, was bei dem Inhalt eindeutig einen Segen darstellt. Es verursacht mit linkshändiger Lockerheit für ein paar Stunden feine Übelkeit, während man vergnügt und angewidert auf die nächste Scheiße wartet. Macht echt Stimmung, der Roman. Gratulation.

Tim Miller ist Self-Publisher. Er ballert unverdrossen ein Buch nach dem anderen raus und hat wohl seinen Spaß dabei. Den hat man als Leser auch. Die Verdammten des Himmels ist zum Beispiel ein total überschnapptes Vergnügen. Und geht es nach dem Vorwort des Originals, dann war Hell, Texas, sein größter Erfolg. Er sei ihm vergönnt. Auf seine ganz eigene Art ist das Buch ein Geniestreich.

So weit, so gut. Dann bliebe noch die bei Tim Miller scheinbar übliche Irritation – die Sprache.

Hell Texas ist im Original nicht so schlecht geschrieben, zwar eher schlichterer Sprache, aber solide, wenn ich die Leseprobe hernehme. Die deutsche Fassung liest sich rüder. Das ist nicht ganz unpassend beim Inhalt, aber naja. Es macht das Buch trashiger als nötig, das stört mich grundlegend. Allerdings gibt es eine Stelle, auf die gehe ich wegen Spoilern nicht näher ein, in der verwendet die Übersetzung ein schlicht falsches Wort. Dabei kommt der Fehlbegriff ganz bewusst und aus einem erkennbaren Grund zur Anwendung:

Es gäbe sonst eine Wortwiederholung, viermal dasselbe Wort innerhalb weniger Zeilen. So aber kommt zweimal der richtige Begriff, zweimal der verkehrte Begriff zum Einsatz. Und der ist so verkehrt – die verfache Wortwiederholung wäre da allemal vorzuziehen. Ich weiß nicht, wie das Miller im Original gelöst hat, es stört jedenfalls. Ganz schlimm, hat mich tatsächlich aus dem Buch rausgeholt und die Lektüre unterbrochen.

Grundsätzlich finde ich Tim Miller für Fans von richtig derber Hardcore-Literatur absolut empfehlenswert, keine Frage. Der blutige Rotz, den er schreibt, der rockt. Sprachlich ist er schlicht und schnörkellos, auch das geht sehr in Ordnung. Ich hadere nur mit den Übersetzungen.

Kurz gesagt:

  • radikalderber Inhalt
  • schlichter Stil
  • kurz und unterhaltsam

Fazit: braucht einen starken Magen und Toleranz für die Übersetzung



Tim Miller auf Kultplatz.net:

Tim Miller: Lady Cannibal [Rezension] …

Tim Miller: Blutige Felder [Rezension] …

Tim Miller: Der Country Club [Rezension] …

Tim Miller: Puppenhaus [Rezension] …

Tim Miller: Rape Van [Rezension] …

Tim Miller: Nacht der Rache [Rezension] …

Tim Miller: Zurück nach Hell, Texas [Rezension] …

Tim Miller: Die Verdammten des Himmels [Rezension] …

Tim Miller: Familienmassaker [Rezension] …

Tim Miller: Willkommen in Hell, Texas [Rezension] …


.

 

Ähnliche Postings:

  • Das Archiv
  • [TRAURIGER TAG]: Wahlen ...
  • [AYSA]: Ein strahlend schöner Tag
  • [ZUKUNFT]: Was wird mit Aysa
  • [BUCH, SERIE]: Hundert Jahre Einsamkeit
Schlagwörter: Horror Porno Sadismus Splatter Thriller Tim Miller

Beitragsnavigation

❮ Previous Post: [REZENSION]: Shane McKenzie: Geil auf Sex und Tod
Next Post: [REZENSION]: Jack Ketchum: Blutrot ❯

[Suche]:

[Neue Beiträge]:

  • [FUNDSTÜCK]: Zufall oder dreist? 01/05/2025
  • [EROTIK]: Beatrice 21/03/2025
  • [COOL SHIT]: Blind Beauty 16/03/2025
  • [BAUSTELLE]: Adaptierung 09/03/2025
  • [MEER]: Und Meditation 08/03/2025

[Kategorien]

[HAUSVERWALTUNG]:

  • Anmelden
  • Eintrags-Feed
  • Kommentar-Feed
  • WordPress.org

[KALENDARIUM]:

August 2026
M D M D F S S
 12
3456789
10111213141516
17181920212223
24252627282930
31  
« Mai    

[NEUE BEITRÄGE]:

  • [FUNDSTÜCK]: Zufall oder dreist?
  • [EROTIK]: Beatrice
  • [COOL SHIT]: Blind Beauty
  • HOME
  • IMPRESSUM
  • DATENSCHUTZ

Copyright © 2026 Kultplatz.net.

Theme: Oceanly News Dark by ScriptsTown