[REZENSION]: Tim Curran: Blackout

Inhalt: Inmitten eines wunderschönen Sommers, in einer ruhigen Wohngegend, lauert ein fernes Übel, das darauf wartet, auf die nichtsahnenden Bewohner herabzustoßen. Zuerst kommen die pulsierenden Lichter, dann heftiger Regen, starker Wind und schlussendlich bringt ein kompletter Stromausfall absolute Dunkelheit. Aber das ist nur der Anfang … Als die peitschenden, schwarzen Tentakel vom Himmel fallen und wahllos Menschen packen und nach oben in die Finsternis reißen, müssen die Bewohner vom Piccamore Way die entsetzliche Wahrheit entdecken, was diese Wesen mit der menschlichen Spezies vorhaben.

Rezension: Tim Curran: Blackout

Ein relativ kurzer Roman von Tim Curran, der sehr konzentriert und verdichtet geschrieben starke Wirkung erzielt. An sich ist das Thema der übermächtigen Tentakel-Dinger seit Lovecraft nicht unbedingt neu – ABER: Curran hat es tatsächlich geschafft, eine höchst interessante Variation auszuspucken, die irgendwo zwischen HPL und Whitley Strieber herumtaumelt. Ich glaube zwar nicht, dass ich jetzt noch spoilern kann – der Titel ist schon länger erhältlich – aber trotzdem. Keine weiteren Details.

Blackout ist aufgrund seiner Kürze wunderbar dazu geeignet, zwischendurch konsumiert zu werden. Die Geschichte sitzt, die Charaktere sind nicht dämlich, sondern sehr menschlich und glaubwürdig. Natürlich ist der Stoff haarsträubend, aber in sich funktioniert alles. Wunderbare Sache. Man kann bei Curran eigentlich nicht viel falsch machen. Bisher ist mir nur ein Buch untergekommen, das ich absolut nicht mochte. Für den Output des Autors gar nicht schlecht. Ich mag Tim Curran.

Blackout ist eine schneller, kurzer Roman, der nicht so sehr im Splatter schwelgt, sondern mehr auf Stimmung und Paranoia setzt – mit sehr gutem Erfolg. Die Geschichte fesselt bis zur letzten Seite. Nochmal, ich mag Tim Curran. Er hat so eine ungebremste Heiterkeit, ist so ungeniert fröhlich. Gut, seine Bücher sind es nicht, aber sie vermitteln den Eindruck, als hätte Curran sehr viel Spaß beim Schreiben und das überträgt sich. Ich habe sehr viel Spaß beim Lesen.

Ich glaube, das sagt alles.

Kurz gesagt:

  • spannend
  • stimmungsvoll
  • originell variiertes Thema

Fazit: Uneingeschränkte Empfehlung …


Originaltitel: Blackout, 2014 ; Verlag: Luzifer Verlag, 2015; Seiten: ca. 140; Übersetzung: Raimund Gerstäcker


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