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[REZENSION]: Scott Sigler: Pandemic

Posted on 16/12/201520/01/2025 By Alexander D.
Rezension

cover_sigler_pandemicInhalt: Das Grauen kommt aus den Tiefen des Alls.

Die außerirdische Sonde ist zerstört worden. Doch bevor sie in Flammen aufging, hat sie ihre letzte Waffe entfesselt: eine winzige Dose, gefüllt mit Sporen, die unsere Erde endgültig vernichten sollen. Jahrhundertelang ruhte der Behälter am Grund des Lake Michigan … bis heute.

Nur wenige Tage nach dem Ausbruch der außerirdischen Seuche stehen bereits ganze Kontinente vor der Auslöschung. Das Schicksal unseres Planeten ruht auf den Schultern einer kleinen Gruppe von Wissenschaftlern. Gelingt es ihnen, ein Heilmittel zu finden, bevor die Verwandelten die totale Vernichtung herbeiführen?

Inhalt

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  • Scott Sigler: Pandemic – Die Seuche
    • Pandemic ist ein saugeiles Buch!
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Scott Sigler: Pandemic – Die Seuche

(OT: Pandemic); Festa H&T 1589; 07/2015; ISBN: 978-3-86552-381-5; Seiten: 768; Übersetzung: Michael Krug; Ausstattung: Lederoptik

Ein paar Eckdaten: a) Pandemic ist das Finale der Story, die zuerst in Infiziert und dann Virulent erzählt wurde. Überdies steht das Buch mit Implantiert in Verbindung. b) Der Roman ist trotzdem alleine lesbar. c) Die Übersetzung liest sich tadellos, was man bei den Heyne-Ausgaben unmöglich sagen konnte. Sigler ist vom Fachjargon (med., mil., tech., etc.) her eher auf der aufwändigen Seite.

So: Fuuuuuuuuck, ist das ein geiler Roman!!! Von Anfang bis Ende bricht die Spannung nicht ein einziges Mal ab. Das Tempo ist rasant. Die Action wird nach und nach immer monströser. Die Stimmung ist apokalyptisch. Sigler schlägt mit ein paar brutalen und unerwarteten Überraschungen zu. Die technischen, medizinischen, geografischen Details – alles liest sich exquisit authentisch. Das ist bei diesem Autor nicht unbedingt neu, aber immer wieder großartig festzustellen.

Die Perfektion, mit der Sigler die Katastrophe in immer größere Dimensionen treibt, ist von perverser Schönheit. Schritt für Schritt folgt man als Leser dem blutigen Pfad Gottes des Autors, den der mit Waffen und Zähnen durch das Dickicht der Handlung bahnt (Die Zähne sind wörtlich gemeint, es kommt zu exzessiven Ausbrüchen von Kannibalismus).

In dem Genre, in dem sich Sigler umtreibt – dem Wissenschaftsthriller mit Science Fiction- & Horror-Elementen – ist er der Meister. Pandemic ist sein bisher dickstes und vom Rahmen der Handlung her komplexestes Buch. Er hat sich nicht einmal verzettelt, stets den Spannungsbogen gespannt gehalten, das Tempo nie abgebremst, mit Details geprotzt und unter Strich einen großartigen, harten, blutigen, fesselnden Page-Turner abgeliefert.

Und bevor ich in meiner Begeisterung über das Buch anfange, irgendwas aus der Story zu spoilern, es gibt einfach viel zu viele hübsche Beispiele von großartigen Momenten, halte ich ab sofort die Klappe.

Wer für die Feiertage und sonst zwischendurch einen richtig fesselnden, stimmungsdichen, sauber geschriebenen Reißer sucht, der von menschlichen Emotionen, Momenten absurder Komik bis hin zu wildesten Brutalitäten alles enthält, dem sei Pandemic ans Herz gelegt.

Pandemic ist ein saugeiles Buch!

Kurz gesagt:

  • mitreißend, komplex
  • fesselnd, brutal
  • packend, apokalyptisch

Fazit: Allerbeste Spannungsliteratur!


Die Trilogie: Bd. 1: Infiziert; Bd. 2: Virulent; Bd. 3: Pandemic


Scott Sigler: Pandemic [meine Rezension] …

Scott Sigler: Die Verborgenen [meine Rezension] …

Scott Sigler: EarthCore [meine Rezension]  …

Scott Sigler: Virulent [meine Rezension] …

Scott Sigler: Implantiert [meine Rezension]…

Scott Sigler: Infiziert [meine Rezension] …

Scott Sigler: Das Blutmal [Rezension offline] …


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Schlagwörter: Action Science Fiction Splatter Thriller Zyklus

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