[REZENSION]: Scott Sigler: Die Verborgenen

Die Verborgenen von Scott SiglerInhalt: Detective Bryan Clauser und sein Partner Chang werden zum Schauplatz eines grauenhaften Mordes gerufen. Bryan bemerkt dort einen seltsamen Geruch, der nur ihm auffällt. Er fühlt sich seltsam in letzter Zeit, makabre Visionen suchen ihn heim. Weitere blutige Morde geschehen. Alle Hinweise deuten auf einen spurlos verschwundenen Jungen. Die Cops geraten auf die Spur eines unheimlichen Kults, während Bryan merkt, dass er sich zu verändern beginnt. Es gibt etwas, das unter den Straßen der Metropole lebt, das lauert und sich vermehrt. Es kommt in der Nacht…

Scott Sigler: Die Verborgenen

(OT: Nocturnal, 2012) Heyne 01/2013; ISBN: 978-3-453-43704-3; Seiten: 895; Übersetzung: Martin Ruf; Ausstattung: Taschenbuch

Sehr geil! Scott Sigler nimmt seine Leser mit auf eine Tour durch San Francisco, wie es keiner von uns kennt. Er verpasst der Stadt eine Legende, wirklich unheimliche Bewohner und einen unsichtbaren Krieg um Dinge, von denen wir lieber nichts wissen wollen.

Das der Autor die Leser so lange Zeit im unklaren darüber lässt, was jetzt genau los ist, wer was ist und was zum Teufel eigentlich wirklich los ist, macht den Roman schön spannend und sorgt für die eine oder andere unerwartete Überraschung.

Die Verborgenen ist ein zügig lesbarer, fesselnder Thriller, der nicht mit sehr harten und blutigen Szenen geizt, ein komplexes Netz aus Intrigen und Täuschungen spinnt und das zerstörte Beziehungsleben seiner Protagonisten seziert.

Der Roman ist sehr detailliert recherchiert beziehungsweise sehr clever erfunden, präsentiert beängstigende Gestalten, denen man lieber nicht begegnen will und hetzt hinter den Ermittlern durch die Stadt, wobei die meisten Dinge anders sind, als es den Anschein hat.

Sigler erzählt in jedem seiner Bücher eine andere Geschichte und hat eine erkennbare Abneigung dagegen, sich zu wiederholen. Das macht seine Romane so faszinierend. Man bekommt stets was Neues vorgesetzt, aber jedes Mal handelt es sich um eine spannende, plausibel – soweit das bei einigen Themen überhaupt möglich ist – erdachte Story, die ihrer eigenen Logik folgt und dieser treu bleibt.

Die Verborgenen ist allerbestes Kino und eine Verfilmung kann an dem Roman und seinen Details, seiner Grausamkeit, an den bizarren Ideen und der Action nur scheitern. Das, was sich bei der Lektüre des Buches im Kopf abspielt, ist ohnehin der beste Film, den man sehen kann und Sigler der überragende Autor.

Der Blurb auf der Rückseite des grauenhaft schlechten James Rollins, der den Roman als eine Mischung von Stephen King und Chuck Palahniuk bezeichnet, ist ausnahmsweise ziemlich zutreffend.

Die Verborgenen ist ein Spitzenthriller voller Überraschungen und ausgefallener Ideen. Ausgezeichnet.

Kurz gesagt:

  • originell
  • spannend
  • clever

Fazit: allerbeste Spannungslektüre


Die Trilogie: Bd. 1: Infiziert; Bd. 2: Virulent; Bd. 3: Pandemic


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Scott Sigler: EarthCore [meine Rezension]  … (gibt es auf dt. dzt. weder als eBook noch Print)

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