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Cover: Festa Verlag - Edward Lee: Totenlust

[REZENSION]: Edward Lee: Totenlust

Posted on 17/08/201821/03/2025 By Alexander D.
Rezension

Inhalt: Zuerst verschwindet ein Sarg samt Leiche, dann ein Mädchen, das im Rollstuhl sitzt … Und das ist erst der Anfang des Grauens. Welcher Teufel sucht die kleine Stadt Tylersville in Maryland heim? Edward Lees erster Roman von 1988: GHOULS. Ein nahezu klassischer Mystery-Thriller.

Edward Lee: Totenlust …Ausschnitt Cover: Festa Verlag - Edward Lee: TotenlustOriginaltitel: Ghouls; 1988; Festa Paperback 15126; 02/2018; Seiten: 576; Übersetzung: Rene Ulmer

Rezension: Erstlingsroman? Alle Achtung. Viele Autoren liefern einen solchen Roman nicht nach langen Jahren des Publizierens ab. Lee hat einen geschickt durchdachten, mythologisch aufgebauten, in sich stimmigen und rundum spannenden Roman als sein Debüt vorgelegt. Es gibt Charaktere, die man mag, solche, die man als Kotzbrocken empfindet und andere, die man nur schwer zuordnen kann.

Er hat schon hier eines seiner liebsten Themen aufgegeriffen – die Hinterwäldler in Amerika, denen er in dem Buch Mythologie aus dem arabischen Raum und westliche Wissenschaft um die Ohren haut. Und weil Lee offenkundig immer schon Lee war, hat er das schon hier mit dem ihm eigenen Zynismus und rabenschwarzen Humor getan.

Nur in Sachen Sex war er da etwas zurückhaltender als in späteren Büchern. Dafür ist der Humor etwas deutlicher erkennbar als es sonst der Fall ist.

Totenlust macht richtig Spaß, ist trotz seines Umfangs keine Minute langweilig und gehört sowieso ins Lee-Regal. Wieder einmal bin ich mit einem seiner Bücher überaus glücklich. Mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen. Den Rest liest man einfach.

Kurz gesagt:

  • spannend
  • witzig
  • fies

 natürlich lesenswert


— Sämtliche Edward Lee Rezensionen —


Der Beitrag [REZENSION]: Edward Lee: Totenlust erschien zuerst auf Kultplatz.net …


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Schlagwörter: Edward Lee Horror Humor Splatter Thriller

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