[REZENSION]: William Shatner: Spock und Ich

Inhalt: Leonard Nimoy wurde durch seine Rolle als Mr. Spock in der Serie Star Trek berühmt. Mit dem stets auf Logik bedachten Vulkanier schuf er einen Charakter, der wie kaum ein zweiter die Popkultur bis heute prägt. Am Set lernte Nimoy William Shatner alias Captain Kirk kennen, mit dem ihn 50 Jahre lang eine enge Freundschaft verband. Gemeinsam gingen die beiden Männer durch Höhen und Tiefen, beruflich wie privat. Anhand zahlreicher Anekdoten zeichnet William Shatner nun das faszinierende Leben seines besten Freundes nach und zeigt uns den Mann hinter dem unemotionalen Vulkanier: den feinfühligen Poeten, Fotografen, gläubigen Juden und trockenen Alkoholiker.

William Shatner, David Fisher: Spock und Ich

(OT: Leonard – My Fifty Year Friendship with a remarkable Man; 2016) Heyne HC 10/2016; ISBN: 978-3-453-20143-9; Seiten: 301; Übersetzung: Johanna Wais; Ausstattung: Hardcover, Schutzumschlag

Es ist, beinahe in erster Linie, ein Buch von William Shatner (und seinem Co-Autor), das sich ausgiebig mit William Shatner beschäftigt. Das war bei ihm immer schon so. Aber es ist zugleich das Porträt einer jahrzehntelangen Freundschaft und Erinnerung an einen Freund, der ein besonderer Mensch war.

Es ist schlicht geschrieben, hat einen ausführlichen in schwarz/weiß gehaltenen Fototeil und misst keinen großartigen Umfang, von dem auch noch ein beträchtlicher Teil von William Shatner handelt. Aber es ist mehr als genug, um einen Blick auf die Person von Leonard Nimoy zu erhaschen und einen vielschichtigen Menschen zu entdecken, der sehr gern hinter den Rollen verschwunden ist, die er gespielt hat.

Man vermeint doch, ein wenig den Menschen Nimoy kennenzulernen, der eine höchst interessante Person gewesen sein muss. Das Buch ist ein Stück Hollywood, ein Stück off-Hollywood, ein dezenter Blick hinter die Kulissen des Filmgeschäfts und der darin agierenden Menschen. Bunt und freundlich, wird dieses Buch niemandem wehtun und nicht anecken – was auch der Sinn ist, da es darum gar nicht geht.

Es geht schlicht um die zwei Freunde Leonard Nimoy und William Shatner und als Chronik dieser Freundschaft ist es ein sehr freundliches, feinfühliges, zugleich offenes Buch, eine warmherzige Liebeserklärung. Es gibt keine großen Enthüllungen und Skandale, aber viele kleine und feine Details aus dem Alltag und Leben.

Spock und Ich ist ein sehr angenehmes Buch, entspannend geradezu und ein wenig rührend. Ein erfreuliches, biographisches Werk.

Kurz gesagt:

  • freundliche, liebevolle Erinnerungen
  • enthält ein wenig von allem
  • mit zahlreichen Fotos

Fazit: für Interessierte ein zufriedenstellendes Buch


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