[REZENSION]: The Best of SNAFU

INHALT: The Best of SNAFU; Herausgegeben von Geoff Brown & Amanda J. Spedding

Situation Normal, All Fucked Up! Höllische Mutationen drehen durch. Soldaten reisen durch die Zeit und kämpfen mit futuristischen Waffen gegen Außerirdische. Ein Sondereinsatz gegen Riesenwürmer. Der Horror der Zombie-Apokalypse …
Du hast keine Chance. Also kämpfe! Eine Auswahl der besten Storys aus der SNAFU-Reihe.

BIBLIOGR: Festa Verlag H&T 15125, 01/2018; Seiten: 480; Ausstattung: Paperback, eBook; Übersetzung: Patrick Baumann; bei Festa: hier

REZENSION: Military Horror also. 8 Erzählungen. Ich gehe in diesem Fall die Geschichten einfach der Reihe nach an, denke ich.

Cover: Festa Verlag: The Best of SNAFUGreig Beck: Das Fossil: Die erste Geschichte und sie ist, um das Zeitreise-Theme erweitert, eine hervorragende Geschichte. Spannend und absurd, in sich logisch, soweit es mit dem Zeitreise-Thema machbar ist. Flüssig und flott, beste Unterhaltung.

Jonathan Maberry, Bryan Thomas Schmidt: Back to Black: Maberry ist der wohl bekannteste Autor dieser Anthologie. Er bringt hier seinen Joe Ledger mit ein. Zombiegeschichte. Die Geschichte ist zu meiner Überraschung einer der schwächsten Texte. Viel zu langatmig und redselig. Es passiert nicht viel und das, was dann geschieht, war zu erahnen. Schade drum.

Alan Baxter: Begraben im Gewölbe: Hervorragend! Was Spannung und Stimmung und Brutalität angeht, hält die Story mit dem Film The Descent mit, kann mit einem ebenfalls unterirdischen Setting aufwarten, jedoch von ganz anderer Art. Das Ende ist auf positive Weise anders, als man erwarten würde. Einer der Höhepunkte dieser Sammlung.

R.P.L. Johnson: Jagd auf den Mann an der Spitze: Ist guter Durschschnitt. Glänzt nicht mit Originalität, lässt ziemlich bald erahnen, was Sache ist. Macht dieses Manko allerdings durch hohes Tempo und reichlich blutige Action wett. Das Ende ist weniger originell, als es sein möchte. Leidlich gute Unterhaltung, würde ich mal sagen.

Tim Marquitz, J.M. Martin: Von Sturm und Feuer: der zweite Höhepunkt der Sammlung. Historisches Military, um es mal so auszudrücken. Wikinger-Action. Wüst, schnell, vollbeladen mit Mythologie, blutig. Allerfeinste Sahne.

Jeremy Robinson, Kane Gilmour: Machtdemonstration: Komplett übergeschnappt. Die Autoren haben wohl zu viele Raktenwürmer abgekriegt – oder stehen geradezu freakig auf die Tremors-Filme. Robinson ist ein eher bekannter Name, die Story ist ziemlich unterhaltsam, nur ruckelt es etwas beim Tempo und im Stil.

Richard Lee Byers: Ungeziefer: Auch eine sehr nette Idee, einige hundert Jahre in der Geschichte zurück angesiedelte Handlung. Insgesamt unterhaltsam, braucht nur etwas lang, um in Fahrt zu kommen und ist dann einen Tick ungereimt. Antagonist und Ende schwächeln. Insgesamt aber ok.

Michael McBride: Gift: Seltsamerweise ist mir die Geschichte nur sehr vage in Erinnerung geblieben. War gar nicht mal so schlecht, glaube ich. Einer der besseren Beiträge, oberes Mittelfeld. Aber nach ein paar Tagen so aus der Erinnerung zu schlüpfen … egal. War schon ok.

Insgesamt eine recht gute Anthologie mit ein paar herausragenden Meisterstücken. Man muss das Military-Zeug halt irgendwie mögen, da es die Eigenschaft hat, schnell langweilig und repetetiv zu werden, wenn der Autor dabei nicht auf die Story und die Charaktere aufpasst.

Kurz gesagt:

  • ein paar Meisterstücke
  • ein paar gute Storys
  • insgesamt unterhaltsam

Fazit: Eine sehr passable Anthologie


Brown & Spedding (Hrsg.): The Best of SNAFU [meine Rezension] … Paperback und Kindle Edition bei Amazon …


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