[REZENSION]: The Void

Podster: The VoidThe Void, 2017

Länge: ca. 91min

Buch und Regie: Jeremy Gillespie, Steven Kostanski

Darsteller: Aaron Poole, Kenneth Walsh, Daniel Fathers, Kathleen Munroe, u.a. …

Genre: Horror, SF

Inhalt: Als Sheriff Carter einen Verletzten in einem Krankenhaus abliefert, dass im Umzug begriffen und nur notbesetzt ist, finden sich die Anwesenden unvermittelt von Kapuzengestalten draußen belagert, während drinnen das Grauen ausbricht…

Rezension: The Void ist ein Rückfall in das Horror-Kino der 1980er Jahre allgemein und eine Hommage an das Frühwerk von John Carpenter ganz speziell. Die Handlung ist nicht allzu komplex und, das dürfte kaum überraschen, nicht allzu schlüssig.

Die Effekte und Gewaltszenen sind erstklassig und bieten reichlich Unterbau für die esoterisch-durchgeknallte Geschichte. Ein großes Plus bekommen die Filmemacher dafür, dass sie sich bemüht haben, eine eigenständige Geschichte mit etwas anderen Bildern und Szenen zu erzählen. Das ist nicht ganz gelungen, das hat John Carpenter viele Jahre vor ihnen schon gemacht. Generell fällt auf, dass hier etliche seiner Filme verarbeitet wurden.

Aus Assault on Precinct 13 stammt das Belagerungsszenario, hier ein Krankenhaus beim Umzug statt der übersiedelnden Polizeistation im Original. (Dass Assault selbst eine Hommage war, bleibt jetzt unberücksichtigt.). The Thing ist ganz prominent vertreten, ebenso In The Mouth of Madness und Prince of Darkness. Auch das Ende, das vieles, aber nicht happy genannt werden kann, ist etwas, das bei Carpenter oft vorkam. Oh, und ebenso wird einem weiteren Klassiker des Horror-Kinos die Referenz erwiesen – Phantasm von Don Coscarelli.

Zu viel sollte man über den Film nicht nachdenken. Er tut, was er soll – blutigen Horror abliefern. Er ist halbwegs originell, wenn auch nicht immer ganz schlüssig, bietet herbe, tadellose Effekte und geschickte Inszenierung. Die Schauspieler sind in Ordnung, die Dialoge etwas holprig, aber nun, wer clevere und pointierte Wortwechsel erwartet, ist hier echt falsch. Auch deshalb, weil die Figuren einfach nicht clever sind. Direkt und bis zu einem gewissen Grad pragmatisch, gewaltbereit, all diese Dinge. Aber mehr schon nicht.

The Void macht Spaß, weiß zu gefallen, und baut eine eigene Mythologie auf. Was will man bei einem solchen Film mehr? Dass er nicht perfekt ist – meine Güte, das spielt keine Rolle. Er ist überdurchschnittlich. Und das ist toll.

Kurz gesagt:

  • Drastisch und herb
  • Geschickt und ansprechend gemacht
  • Unterhält und macht Spaß

Fazit: Scheiß auf die Schwächen, das Ding unterhält. Passt.


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Der Beitrag [REZENSION]: The Void erschien zuerst auf Kultplatz.net


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