21/10/2021

Kultplatz.net

Manchmal denke ich, deshalb könnte ich sein

[REZENSION]: Kristina Schwartz: Haus der dunklen Begierden

Ausschnitt Cover: Haus der dunklen Begierden
Bei ihrem Eintreffen erscheint das alte Gemäuer verwaist und leer, doch mit dem Auftauchen der spleenigen Hausherrin erwacht es bald zu bizarrem Leben...

INHALT: Ein verlassenes Herrenhaus am Ende von Nirgendwo, eine geheimnisvolle Anruferin, eine karrieregeile Journalistin. — Sophie Meynard, Kolumnistin und Autorin, kann ihrer Neugier nicht widerstehen. In der Annahme, eine fesselnde Interviewpartnerin zu treffen, folgt sie der Einladung der exzentrischen Nadja. Bei ihrem Eintreffen erscheint das alte Gemäuer verwaist und leer, doch mit dem Auftauchen der spleenigen Hausherrin erwacht es bald zu bizarrem Leben.

Lasziv, erotisch und schaurig sind die Geschichten, die sich in den Zimmern der mehr als dreihundert Jahre alten Villa abgespielt haben, und die Sophie nun hautnah miterlebt.
Doch auf das, was sich innerhalb dieser Mauern ereignet hat, ist selbst die abgebrühte Pressefrau — trotz aller Begeisterung für BDSM — nicht vorbereitet.

BUCH: Originaltitel: Haus der dunklen Begierden; 11.2019 / Seiten: ca. 124 … als Kindle eBook bei Amazon … Website der Autorin

Cover: Haus der dunklen BegierdenREZENSION: Ein erotischer Episodenroman, dessen Schwerpunkt auf BDSM und lesbischem Sex liegt, ein Spukroman (ist es?), der den Schauplatz verdammt gut zu nutzen weiß. Es ist nicht unbedingt ein sachtes Werk, hat seine härteren und deftigen Momente, schick verpackt in diverse Outfits und Epochen. Weil es ein Buch von Kristina Schwartz ist, bietet die Geschichte mehr als abwechslungsreiche Spielarten von Sex, sondern einen echten Handlungsfaden.

Das Buch hat sogar seinen Reiz, wenn BDSM jetzt nichts ist, wofür man sich interessiert. Dafür sorgt das Können der Autorin. Dreidimensionale Charaktere mit Geschichte, ansprechende Schauplätze, Stimmung und Atmosphäre, in der erotische Momente mit spooky Elementen gekonnt verschmelzen. Verpackt in stilsicherer Erzählweise und teils flapsigen Momenten von schrägem Humor.

Die Spuk-Elemente, das Gespenstische, es hat einen überaus schrägen Humor, kommt gehörig selbstironisch daher und sorgt für einigen Witz und durchaus die eine oder andere hinterfotzige Pointe. Die Autorin ist sich sehr wohl bewusst, wie sich das Gespenstische auf die Libido auswirken kann und weiß, hier wohldosierend zu würzen.

Haus der dunklen Begierden ist ein rundum gelungenes Stück erotischer Literatur spezieller Ausrichtung, das seine Klientel auf hohem Niveau, mit Witz und Erotik tadellos zu unterhalten weiß.

Zusammenfassung:

  • Anspruch/Stil: ***** anspruchsvoll, flüssig, fesselnd (!)
  • Gewalt/Gore: ** härter im Rahmen von BDSM-Praktiken, keinerlei Gore
  • Sex/Perversion: *** sehr ansprechend im Rahmen des Themas
  • Unterhaltungwert: **** hoch
  • Gesamteindruck: **** stilsicheres, feines Erotik-Werk

Fazit: hervorragende Schauer-Erotik der speziellen Ausrichtung …


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Der Beitrag [REZENSION]: Kristina Schwartz: Haus der dunklen Begierden erschien am 24.07.2020 auf Kultplatz.net


Ausschnitt Cover: Haus der dunklen Begierden

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