[REZENSION]: George R. R. Martin: Armageddon Rock

Cover: George RR Martin: Armageddon RockBasisdaten: Originaltitel: Armageddon Rag, 1983; Heyne 12/2016; Seiten: 576; Übersetzung: Peter Robert; Ausstattung: eBook, Taschenbuch;

Inhalt:

1971 wird Peter Hobbins, der Sänger der legendären Rockband Nazgûl, während eines Konzerts auf offener Bühne erschossen. Zehn Jahre später gehen die übrigen Bandmitglieder, begleitet von dem abgebrannten Musikjournalisten Sandy Blair, wieder auf Tour. Doch noch während die Nazgûl ein furioses Comeback feiern, geschehen mehrere bestialische Morde. Sandy beginnt Fragen zu stellen, und schnell wird ihm klar, dass es bei den Konzerten der Band nicht mit rechten Dingen zugeht …

Rezension:

Der Roman als klassischer Rock-Song. Armageddon Rock war bei Erscheinen ein Flop, der Martin zur Hinwendung zum TV bewegte, wo er für Serien wie Die Schöne und das Biest mitverantwortlich zeichnete. Aus heutiger Sicht ist das Buch beinahe so etwas wie eine Kulturgeschichte des Rock. Ein Kulturreiseroman durch eine vergangene Epoche, eine Horrorerzählung, eine Auseinandersetzung mit Journalismus (den der Autor studiert hat).

Armageddon Rock ist auch ein Roman, der sich Zeit lässt, seine Geschichte zu erzählen und der es dabei meisterhaft versteht, trotz all der Details und Kleinigkeiten, die im Buch Thema sind, bei den Lesern den Wunsch nach noch mehr zu wecken. Dicht gewoben, faszinierend geschildert, eine – überspitzt formuliert – kaum mehr vorstellbare Epoche schildernd, die gar nicht so lang zurückliegt.

Wer Martin erst über Das Lied von Eis und FeuerGame of Thrones – kennengelernt hat, der kann sich glücklich schätzen, noch etliche großartige Werke dieses einzigartigen Autors zu entdecken, der so viel mehr ist als der bärtige Dicke, der Fantasy schreibt.

Armageddon Rock ist ein stimmungsvolles, faszinierendes Werk, ein Streifzug durch die Musik, eine Reiseerzählung. Ein frühes, zum Teil immer noch unterschätztes Meisterwerk eines Erzählers, der das Handwerk des Erzählens in Perfektion beherrscht – immer schon hat.

Für mich war es nach vielen, vielen Jahren – das Buch erschien bei Heyne erstmals 1992 – eine Wiederbegegnung mit dem Roman, den ich seinerzeit schon faszinierend fand. Ich kann dieses Mal sagen, dass ich den Roman noch mehr schätzen gelernt habe.

Armageddon Rock ist ein Meisterwerk, dessen Entdeckung/Wiederentdeckung allemal lohnt.

Kurz gesagt:

  • Geschichte/Spannung: *****
  • Faszination: *****
  • Inhalt/Stil: *****

Fazit: ein Meisterwerk


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