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Ausschnitt: Cover Festa: Bryan Smith: Herrin des Blutes

[REZENSION]: Bryan Smith: Herrin des Blutes

Posted on 04/11/201328/01/2025 By Alexander D.
Rezension

Inhalt: Man nannte es das Haus des Blutes. Wer es betrat, musste unvorstellbare Qualen erleiden. Aus dieser Hölle kehrte niemand zurück ins Licht der normalen Welt.
Doch dann gelang es einigen. Sie entkamen – und sie glaubten, sie hätten das Haus für alle Zeit zerstört.
Ach, wie sie sich irrten!

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  • Bryan Smith: Herrin des Blutes
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Bryan Smith: Herrin des Blutes

(OT: Queen of Blood, 2008) Festa Horror Tb 1554; 05/2013; ISBN: 978-3-86552-196-5; Seiten: 390; Übersetzung: Doris Hummel; Ausstattung: Lederoptik;

Cover Festa: Bryan Smith: Herrin des BlutesDie Fortsetzung von Haus des Blutes. Wieder ein verdammt starkes Stück Horror-Literatur. Irgendwie sogar geiler als der Vorgänger.

Aber mal der Reihe nach. Was wir hier haben, ist ein vorzüglicher Horror-Roman eines echt starken Autoren des Genres. Wieder schafft es Smith, die Lust auf Gewalt und Sex zu einer etwas unbehaglich erotisierenden Verbindung zu verschmelzen und daraus ein wirklich feines Stück guilty-pleasure Literatur zu kreieren.

Zum Schluß des vorherigen Romans sind etliche Figuren davongekommen – sie alle tauchen hier wieder auf, gewähren uns einen Einblick in ihr Leben seitdem, in ihre Persönlichkeitsstörungen- und Änderungen. Manche Rollen bleiben gleich, etliche ändern sich und Bryan Smith skizziert all die wundersamen Schrecken der Handlung mit liebevoller Lust am – gelegentlich explizit grausamen – Detail.

Es ist natürlich machbar, das Buch zu lesen, ohne den Vorgängerband zu kennen. Empfiehlt sich aber nicht, weil zu verwirrend. Der Autor hält sich zum Glück nicht allzu lang damit auf, die Personen einzuführen und vorzustellen, sondern geht einfach davon aus, dass wir mit ihnen vertraut sind. Das tut dem Tempo des Buches gut.

Wie schon öfter schafft es Bryan Smith auch hier, das Böse – um es mal so trivial auszudrücken – sehr verführerisch und sexy dastehen zu lassen. Oder vielleicht bin ich pervers, weiß der Teufel. Wie auch immer man die Sache drehen und wenden will, im Kern bleibt immer noch ein deftiger, clever erdachter Roman, der sich zu einem Cinemascope 3D Epos ausweitet, das … tja, und jetzt käme ein Spoiler, daraum leider kein Verlgeich, zu was sich der Roman erweitert. [oh, Cinemascope, ja, äh, … das kennen Leute, die in einer Zeit aufgewachsen sind, als es noch keine Handys gab;-)]

Herrin des Blutes: spannend, hart, anmachend.

Mit Haus des Blutes und Herrin des Blutes hat Bryan Smith ein Duo an Romanen geschaffen, dessen Dimensionen er schon im ersten Buch angekündgit hat und die er im zweiten Roman liefert. Episch erscheint mir dafür das passende Wort. Um einen Vergleich zu strapazieren, auch wenn der Stil anders ist, haben die beiden Bände etwas von der Grandezza an sich, die den Reiz der meisten Clive Barker Romane ausmacht. Das ist ein stilistischer, kein inhaltlicher Vergleich, da unterscheidet sich Bryan Smith doch sehr vom … Altmeister. Aber die Stimmung passt.

Um es kurz zu machen: Wirklich ein starkes Stück Horror-Literatur.

Kurz gesagt:

  • blutig und sexy
  • spannend und überraschend
  • episch und groß

Fazit: wirklich ausgezeichneter Thrill eines wirklich starken Autors



 

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Schlagwörter: Fantasy Horror Sex Splatter

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