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[REZENSION]: Arthur Gordon Wolf: Die weißen Männer

Posted on 04/11/201328/01/2025 By Alexander D.
Rezension

Inhalt: Brandon Tolliver ist eigentlich der nette Durchschnittstyp von nebenan. Als er jedoch eines Tages seiner alten Nachbarin zur Hilfe eint, beginnt sein Leben kontinuierlich aus den Fugen zu geraten. Plötzlich wird er von wahnsinnigen Replikanten und von Killer-Kommandos verfolgt. Ohne zu wissen warum, ist Brandon mit einem Mal zum Outlaw geworden, zu einem Vogelfreien, dessen Leben keinen Cent mehr wert ist. …

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  • Arthur Gordon Wolf: Die weißen Männer
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Arthur Gordon Wolf: Die weißen Männer

Voodoo Press 2013; ISBN: 978-3-902802-32-3; Seiten: 113; Ausstattung: Taschenbuch, illustriert von Timo Kümmel

Arthur Gordon Wolf: Die weißen Männer

Ein kleiner Blick in eine große Dystopie. Der Autor erläutert in einleitenden Worten das Universum, in dem dieser kurze Roman spielt. Das ist recht hilfreich und macht hungrig auf die anderen Werke der UMC-Saga, ist aber zum Verständnis des vorliegenden Bandes nicht notwendig.

So, das Ganze ist ein spannend und temporeich erzählter Roman, der einige klassische Sujets des Science Fiction Genres nimmt und gewitzt variiert und sich zu eigen macht. Das Buch bietet einige sehr schön stimmungsvoll gruselige Momente – richtigen Grusel, der sich aus der Handlung und den Personen ergibt, eingebaut in eine traurig mögliche Blade Runner Szenerie. Sehr schick.

Auch sehr angenehm, der Roman verzichtet auf Explosionen, die sich in dem Fall geradezu aufdrängen würden. Statt dessen bringt er leuchtende Jogger ins Spiel und das finde ich überaus witzig. Gut gemacht! :-)

Vereinzelte Elemenent im Roman, wie Handys, haben einen Touch von Retro-Schick, wenn man das so sagen kann, da ich mich frage, ob in einer derartigen Zukunft diese Geräte noch eine Rolle spielen werden, wenn wir jetzt kurz vor der Markteinführung von z.B. Google Glass stehen. Aber das ist eine müßige Frage, die im Grunde ohne Bedeutung ist.

Die einzige Gemeinheit ist das Ende. Ich will wissen, wie es weitergeht! Verflixt nochmal :-) ein Cliffhanger. Alles in allem: ein kurzweiliges, flottes, spannendes Vergnügen, das Appetit auf mehr macht. Immer her damit.

Kurz gesagt:

  • stimmige Dystopie
  • spannend erzählt
  • gut geschrieben

Fazit: befriedigend gelungener Roman, der ruhig länger hätte sein können



.

 

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Schlagwörter: Science Fiction Zyklus

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