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Ausschnitt: Cover Festa: Tim Curran: American Wasteland

[REZENSION]: Tim Curran: American Wasteland

Posted on 15/04/201602/07/2026 By Alexander D.
Rezension

Inhalt: Der Biker John Slaughter hält nichts von Autoritäten. Als eine Katastrophe die USA in nukleares Brachland verwandelt, genießt er das Gefühl von totaler Anarchie und Freiheit. Doch bald wird den Überlebenden das Leben zur Hölle gemacht, als seltsame Würmer vom Himmel prasseln. Sie fressen sich in das Fleisch der Menschen und verwandeln sie in willenlose Tötungsmaschinen.

Eine bekannte Biologin könnte die Seuche beenden. Um sie zu finden, bricht John in Richtung Mississippi auf. Er ahnt nicht, das er geradewegs durch die Hölle auf Erden fährt: Mutanten, Monster und konkurrierende Rocker lauern ihm auf – und uralte, diabolische Mächte sind zu neuem Leben erwacht …

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Tim Curran: American Wasteland

(OT: Cannibal Corpse M/C); Festa Paperback H&T 1595; 01/2016; ISBN: 978-3-86552-430-0; Seiten: 416; Übersetzung: Alexander Rösch; Ausstattung: Festa Lederoptik

Cover Festa: Tim Curran: American WastelandDie Sons of Anarchy reiten durch die Apokalypse – irgendwie so. Heilige Scheiße, Curran! Wie kann man so unglaublich viel Ekel, Schleim, Kotze, Gedärm, Körperflüssigkeiten und Ekel aus den Seiten eines Buches in Richtung Leser schütten! Wow! Damit wäre das Buch auf den Punkt gebracht, danke für die Aufmerksamkeit … und frohes Kotzen!

Nicht? Ok. Dann mal so: Ich mag Curran. So richtig. Der Kerl hat setzt immer wieder neue Benchmarks, was den Ekelfaktor betrifft – fuck nochmal, gegen ihn wirkt Edward Lee gelegentlich wie ein Waisenknabe. Aber er versteht es ebenso gut, Geschichten zu erzählen. Manchmal dramatisch und episch – Dead Sea, manchmal kurz und voller Absicht haarsträubender 80er Jahre Trash – Feuertod.

Wer jetzt bei der ersten Staffel der Sons of Anarchy ausgestiegen ist, weil die ihm zu abstoßend waren, der sollte einen riesigen Bogen um dieses Buch machen. Es feiert die Outlaws, lobpreist sie geradezu, himmelt die Subkultur der Biker und der Biker-Gangs an, mit allem, was dazu gehört. Und weil es Curran ist, lässt er seine Helden mit Scheiße berieseln. Tja. Ah, und wer auf Easy Rider steht – holt euch bei Curran das dazu passende Trauma! Born to be Wild, meine Fresse.

Ich versteige mich mal zu einem bizarren Vergleich: American Wastland ist die richtig ekelige Version vom Stephen King Meisterwerk The Stand. Oder – wenn wir schon beim Thema sind, vom einzigartigen Robert McCammon mit Swans Song – und das ist ein richtig eindringlicher, großartiger Roman mit fairem Anteil an Grauen. Soll heißen, Currans Buch ist ein großer, dramatischer, apokalyptischer Roman mit jeder Menge … siehe erster Absatz.

Amerian Wastland ist kotzgeile Apokalypse für jeden Biker-Fan und alle, die es nicht sind. So. Ich halte jetzt die Klappe und ihr widmet euch der Schizophrenie namens John Slaughter – der Name ist Programm. Er ist Held und Antiheld in einer Person. Heftiger Charakter. Viel Vergnügen.

Kurz gesagt:

  • extra ekelig
  • rabiat
  • saugeil

Fazit: Macht unheimlich viel Spaß, der Wahnsinn!



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Schlagwörter: Apokalypse Horror Postapokalypse Sex Splatter

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