[REZENSION]: Nick Cutter: Das Camp

Nick Cutter: Das CampInhalt: Ein Mann strandet auf einer einsamen Insel vor der kanadischen Küste. Er ist ausgemergelt, dünn, wirkt mehr tot als lebendig. Und er hat Hunger – einen unstillbaren, schmerzhaften Hunger. Auf der Insel findet er eine Scouttruppe vor. Die Scouts merken schnell: Der Fremde ist krank, todkrank. Egal, wie viel er isst: sein Körper fällt mehr und mehr in sich zusammen. Und dann sehen sie, dass sich etwas unter seiner Bauchdecke bewegt. Während die Scouts überlegen, was zu tun ist, bemerkt ihr Leiter, dass ihn plötzlich ein nie gekannter Hunger quält …

Nick Cutter: Das Camp

(OT: The Troop; 2014) Heyne 10/2014; ISBN: 978-3-453-43779-1; Seiten: 464; Übersetzung: Frank Dabrock; Ausstattung: Taschenbuch

Mir ist, seit ich das Buch begonnen habe, mehr als einmal der Vergleich mit Stephen King untergekommen. Das ist an sich in Ordnung, wenn auch nicht wirklich fair – warum? Jeder Autor, der eine Horrorgeschichte mit Kindern/Jugendlichen als Hauptakteuren schreibt, fordert automatisch den Vergleich mit dem Übervater des Kinderhorror heraus – Es, von Stephen King. Der hat diesen Vergleich umgangen, indem er seinen eigenen Roman Joyland eher in die Stand by me Ecke gesetzt hat – clever.

Nun, Nick Cutter ist nicht Stephen King, er ist Nick Cutter. Das Camp ist ein sehr schöner, bitte diesen Begriff im Zusammenhang mit dem Roman nicht wörtlich zu verstehen, Horror-Thriller, etwas, das aus der Ecke der Wissenschaft kommt. Ich hätte vielleicht auch Scott Sigler als Vergleich herangezogen – wegen dem wissenschaftlichen Unterfutter.

Der Roman erzählt seine Geschichte auf eher ruhige, unaufgeregte Art und Weise und strapaziert damit das Sprichwort von der Kraft, die in der Stille zu finden ist. Die Geschichte fesselt, die Jungs sind extrem glaubwürdig und sehr einfühlsam geschildert, das, was ihnen passiert, ist grausig und auf gruselige Art sehr glaubwürdig. Das Camp bleibt sich bis zum Finale treu und steigert deshalb seine Wirkung um so mehr.

Wer also einen stimmungsvollen, spannenden, den Ekel kitzelnden Roman lesen möchte, der sich Zeit beim Aufbau der Geschichte lässt, der wird mit Das Camp bestens bedient.

Kurz gesagt:

  • spannend
  • stimmig
  • konsistent

Fazit: Empfehlenswerter Science-Thriller/Horror


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