[REZENSION]: J. L. Bourne: Tagebuch der Apokalypse 1

Inhalt: Willkommen in der Welt nach der Apokalypse! Dies ist das Tagebuch des unbekannten Soldaten, und es schildert auf eindringliche Weise den Untergang der menschlichen Zivilisation durch eine Plage, mit der keiner gerechnet hatte: Die Toten sind aus den Gräbern zurückgekehrt, und sie machen vor nichts halt. Denn im Angesicht des Todes kämpft jeder für sich allein…


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J. L. Bourne: Tagebuch der Apokalypse

Cover Heyne: JL Bourne: Tagebuch der Apokalypse ... (OT: Day by Day Armageddon; 2009) Heyne Tb 2010; ISBN: 978-3-453-52793-5; 335 Seiten; Übersetzung: Ronald M. Hahn; Ausstattung: Taschenbuch, mit Illustrationen, Krakeleien u.ä.

Der Autor ist Offizier der U.S. Marine. Das merkt man an seiner Sprache und dem Stil des Buches. Seine Sätze sind kurz und klar, er konzentriert sich auf das Wesentliche. Die zumindest auf den ersten Blick klassische Version der Zombies gewinnt dadurch an Unterhaltungswert. Auch die Ich-Perspektive und die Form des Tagebuchs haben hier einen eigenen Reiz.

Das Buch ist mit Fotos und Kritzeleien wie ein Tagebuch gestaltet. Sieht sehr hübsch aus und ist ein sehr netter, unerwarteter Bonus bei einem einfachen Taschenbuch. Sagen wir cool dazu.

Die Geschichte erinnert natürlich an die Klassiker der Apokalypse. Ein kleines Grüppchen Überlebender streift auf der Suche nach Sicherheit durch eine zerstörte Welt. Dabei lauert stets die Bedrohung durch Tote und Lebende.

Bourne weiß, dass er nicht in Neuland unterwegs ist. Er achtet darauf, möglichst viele Schauplätze ins Spiel zu bringen. Er bleibt logisch und verpasst seinen Helden ganz normale Schwächen. Ohne pathetisches Getue. Sympathisch.

Stimmungsvoll geschildert (sprich: sehr gut übersetzt), reichlich Action, viele Details, die zur Authentizität einiges beitragen, das Versprechen, in den folgenden Büchern auch Sex zu liefern. Yeah.

Das Tagebuch der Apokalypse ist ein vielversprechender Auftakt einer Serie. Der Held mag Soldat sein, gleicht aber mehr einem Otto Normalverbraucher. Militärfetischismus und der triefende amerikanische Patriotismus bleiben uns zum Glück erspart.

Den Autor interessieren mehr die Alltagsprobleme von ganz normalen Menschen in einer von Zombies dominierten Welt. Gut so. Geschichten von Supermenschen, die alles können und stets eine Antwort parat haben, sind meistens langweilig.

J. L. Bourne hat das Genre nicht neu erfunden, aber geschickt variiert. Das Buch ist kurzweilig und sein Geld wert, hat sein Plätzchen im Regal mit den Zombiebüchern tapfer erkämpft. Macht sich gut dort. Der zweite Band ab Juni. Bin gespannt.

Kurz gesagt:

  • gute Stimmung
  • reichlich Action
  • glaubwürdig

Fazit: guter Zombieroman


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