Warum die Cover aussehen wie sie aussehen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Ganz profan wären zwei davon. Erstens, professionelle Covergestaltung, die eine gewisse Einmaligkeit in sich birgt, ist teuer. Wenn ich etwas nicht habe, dann Geld dafür.
Zweitens, sich bei den frei erhältlichen Stockphotos bedienen birgt zum einen das Risiko ein Motiv zu erwischen, das auffällig oft in anderen Zusammenhängen wiederkehrt (was bei den besten und deshalb beliebtesten Bildern nicht unwahrscheinlich ist), zum anderen, das Cover wird dadurch bis zu einem gewissen Grad beliebig.
Geht man mal die angebotenen Bücher der Reihe nach durch, sieht man Klischee auf Klischee gereiht. Alles mit dem Argument, der Leser will es so. Ich weiß nicht, will es "der Leser", "die Leserin" wirklich so? Für mich gesprochen, ich finde manch wiederkehrendes Gestaltungselement inzwischen derart abgelutscht und fad, mich schrecken diese "genormten" Cover zum Teil schon ab. Immer die gleichen Zierelemente, der gleiche Typ Model, unendlich ähnliche Schriften. Ödnis pur.






