The Hitcher
USA 1986, 2.35:1, ca. 94min R: Robert Harmon B: Eric Red D: Rutger Hauer, C. Thomas Howell, Jennifer Jason Leigh, Jeffrey DeMunn Bonus: Audiokommentare, Dokus, Kurzfilme ...
The Hitcher ist einer der Klassiker, die zahllosen Nachfolgern den Weg gewiesen haben. Trotz seines relativen Alters ist er immer noch beinahe ohne jeden Makel, stimmig, spannend, ein in sich geschlossener Film, dessen handwerkliche Sauberkeit einigen heutigen Filmen gut tun würde.
Ruther Hauer als der dämonische Anhalter, der Blut und Verderben säht, wo immer er auftaucht, beherrscht den Film selbst in jenen Szenen, in denen er gar nicht zu sehen ist. Sein Grinsen ist echt furchteinflössend, seine Morde zahllos und fies.
Rutger Hauer hinterfrägt man nicht und man wundert sich nicht, das er plötzlich irgendwo auftaucht, es ist eben so, weil der Hitcher einfach Das Böse ist. Wenn man den Film bewusst ansieht bemerkt man, wie wenig der Hitcher eigentlich zu sehen ist und trotzdem beherrscht er jede einzelne Szene. Beeindruckend. Die Actionszenen sind schnell und schmutzig, ohne malerische Slow Motion, ohne dröhnende Explosionen. Der Film hat ein paar klasse Autostunts.
Eric Red, der Drehbuchautor, hat eine Reihe bemerkenswerter Filme geschrieben, Blue Steel, Body Parts, Near Dark und eben The Hitcher.
Kurz zur Handlung:
Jim Halsey soll ein Auto nach L.A. bringen. Alleine. In einer Regennacht nimmt er einen Anhalter mit, der ihm plötzlich ein Messer an den Hals hält. Halsey kann ihn zwar loswerden, er schleudert ihn aus dem Wagen, aber von dem Moment an wird der Hitcher immer wieder auftauchen und eine Blutspur hinterlassen, die zu Jim und zu seiner Festnahme führt. Durch die Umstände gezwungen schliesst sich ihm die Kellnerin einer Raststation an. Beide flüchten jetzt vor der Polizei und dem Hitcher, eine Flucht, die in zwei dramatischen Höhepunkten endet, einmal auf dem Abstellplatz für Trucks bei einem Motel, einmal zum Schluss.
Fazit: Absolut sehenswerter Klassiker
Nachbemerkung: Es gibt einen völlig absurden Film, namens Hitcher 2. Und es gibt ein vollkommen mieses Remake.