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Owl Goingback: Crota

cover crotaInhalt lt. Buch: Sheriff Skip Harding wird zum Schauplatz eines Doppelmordes gerufen, der alles in den Schatten stellt, was er bisher gesehen hat: Die Leichen sind schauderhaft zugerichtet und regelrecht in Stücke gerissen. Allgemein hält man es für das Werk eines Bären. Doch der Schamane Jay Little Hawk, im bürgerlichen Leben von Beruf Wildhüter, weiss es besser: Es ist der Crota, eine blutrünstige Bestie aus den Legenden seines Volkes – die besagen, dass der Crota eines Tages erwachen und sein Blutdurst keine Grenzen kennen wird. Und dieser Tag scheint gekommen ...

Owl Goingback: Crota

Otherworld Verlag 978-3-9502185-3-4; 03/2007, 231 Seiten Übersetzung: Michael Krug Ausstattung: Hardcover mit Schutzumschlag


Besprechung: Autor und Verlag lassen keinen Zweifel, woran der Leser ist. Ein schneller, gut gewürzter Horrorroman mit deftigen Morden, einem mythologischen Hintergrund und einem coolen Helden. Owl Goingback schreibt mit Tempo und Witz, spielt ein klein wenig mit den Klischeefiguren des Genres und kommt mit seinem Horror ziemlich nahe an das, was Preston & Child im Thriller schreiben. Die Ähnlichkeiten sind bemerkenswert, der Unterhaltungswert gleich hoch. Goingback bleibt jedoch mehr bei Mythologie und Riten verschiedener Indianervölker.

Der Roman liesst sich schnell und macht Spass, erfreut zusätzlich durch den Umstand ein Hardcover zu sein, was ja im deutschen Raum für einen waschechten Horrorroman eine bemerkenswerte Ausnahme darstellt. Jedenfalls ist die Neugierde auf weitere Romane dieses Autors geweckt.

Fazit: Mythologisch unterlegter Horror, sehr vergnüglich zu lesen.