Lisa Jackson: Shiver
Knaur HC 2007; ISBN 978-3-426-66263-2; 585 Seiten, Februar 2007 OT: Shiver, 2006
Vielleicht tue ich dem Buch von Lisa Jackson jetzt total Unrecht: Shiver ist totaler Mist!
Langweilig, voller Klischees und derartig überzogen, das ich es nichtmal geschafft habe, das Buch fertig zu lesen. Ehrlich, der Anfang wäre ja nicht schlecht, aber der Roman versumpert so schnell in den üblichen 08/15 Routinen, man möchte es kaum glauben:
Die wunderschöne Heldin die auch des Mordes verdächtigt wird, wird feucht im Schoss, als sie den Ermittler zum ersten Mal sieht, der wiederum einen Steifen bekommt, als er der Verdächtigen das erste Mal begegnet. Geh bitte! Das ist so ... fad! All das, was in einem Thriller wie Furie hervorragend gelungen ist, hier ist es schief gegangen. Shiver ist weder richtig krank, noch spannend, noch originell. Die Heldin, der Held, alle haben sie ihr üblich langweiliges Trauma zu tragen.
Wenn ich derartig langweiligen Figuren begegnen will, brauche ich mich doch nur in den Spiegel zu schauen! Ich möchte von einem Thriller gefesselt, in Aufregung versetzt werden, ich müchte Geilheit und Grauslichkeit serviert bekommen, irgendetwas, das den Roman aus der Masse von Langweile hervorhebt, mit der Markt überschwemmt wird. Nee, nix da. Lisa Jackson versucht eine Formel für das breitenwirksamste Buch zu erfüllen.
Wie gesagt, vielleicht tue ich dem Roman Unrecht, aber wenn ich nach 150 Seiten immer noch in den faden Klischees herumwate, dann tut es mir leid, es ist mir schade um die Zeit.
Fazit: Ein Thriller ohne Thrill, am besten bleiben lassen.