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[10/2011] Edward Lee: Carnal Surgery

Cover Lee Carnal SurgeryInhalt lt. Buch: Autopsy fetishes, crippled sex slaves, a serial killer who keeps the hands of his victims, government conspiracies, dead cops and doomed pornographers. From operating room morailty plays to a town that serves up piss and cum mixed drinks, this is the strange and disturbing world of Edward Lee. From one of the most notorious, controversial, and extreme voices in horror fiction comes a new collection of depravity and terror. Carnal Surgery collects eleven of Lee's most sought after tales of sex and dismemberment.

deadite press (Ereaserhead Press) 2011; ISBN: 1-936383-49-7; 165 Seiten; Ausstattung: Paperback, Trade Format; Inhalt: Stories

Eine feine, überraschende Collection. Da ist man von Edward Lee hemmunglose Gewaltorgien und härteste Pornographie gewöhnt und dann gibt es tatsächlich Stories, die extrem dezent daherkommen – gut, zumindest für Lee.

Hier finden sich Geschichten, in denen Lee offensichtlich mehr an die Handlung und an Zwischentöne und andere Feinheiten gedacht hat. Natürlich, es gibt die klassischen, so sehr geschätzten Edward-Lee-Auszucker, keine Frage. Aber der Mann kann auch anders, nämlich beinahe subtil.

Schön. Mehr verstörend als ekelerregend. Wenn wir mal die Drinks in der Bar außer Acht lassen, die aus Pisse und Sperma bestehen und wenn wir auch das ankotzen anderer Leute ignorieren, dann, ja dann ist Lee für seine Verhältnisse wirklich leise und subtil.

Kurz gesagt:

  • beinahe dezent

  • trotzdem hart

  • überraschend anders

Fazit: Edward Lee ist eine coole Sau.