Inhalt lt. Buch: Die Galaxis steht vor dem Abgrund ... doch Weltraum-Commander Scott Bradley ist längst einen Schritt weiter. Als dickfelliger Söldner und trinkfester Haudrauf ist er vor allem für tödliche Einsätze zu haben. Dabei operiert er stets jenseits von Gut und Böse und befreit das Universum von Aliens, Blobs, Mutanten und politisch korrekten Gutmenschen. Eine lustbetonte Ein-Mann-Armee, die Imperatoren, Partisanen und schönen Damen gleichermaßen unter die Arme beziehungsweise in die Gedärme greift - in achtzehn spannenden Missionen.
Andreas Winterer: Scott Bradley
Evolver Books 2011; ISBN: 978-3-9502558-3-6; ca. 213 Seiten; Ausstattung: Pocket Book; Buch bei Evolver: hier
Untertitel: Blondinen, Blobs und Blaster-Schüsse.
Auch für Dumpfbacken tauglich und knallvoll mit Schwachsinn. Perfekte Trash-Literatur. Was willst du mehr, Leser?
Tief durchatmen und …. waaa-aaa-aaa!!! Der Untertitel ist Programm. Der totale Overkill an Blödheiten, Anspielungen und … Blödheiten. Auf jeder Seite des freundlich handlichen Büchleins finden sich mindestens ein halbes Dutzend … Blödheiten. Andreas Winterer hat in das Büchlein doppelt mehr Unfug hineingepackt als Mel Brooks in Spaceballs untergebracht hat. Und das will was heißen. Hut ab und Kratzfuß, lieber Andreas Winterer.
Schick und praktisch in kurze Glossen unterteilt, eignet sich das Bändchen hervorragend für kurzweiligen Zeitvertreib während U-Bahn Fahrt, S-Bahn Fahrt oder während man als Stormtrooper gelangweilt rumhängt, um dann gleich erschossen zu werden, wenn der Gegner auch nur den Rotz aus seiner Nase blicken lässt. Da geht sich schon die eine oder andere Geschichte vorher aus.
Scott Bradley ist wohl eines der widerlichsten Arschlöcher, das je durch die Galaxis getrampelt ist. Aber er ist überaus lustig in seiner konsequenten Ignoranz allen Verhaltens, das irgendwie als akzeptabel angesehen wird. Also, im Jetzt und bei uns. Wie das in der Zukunft ist, schwer zu sagen. In der von Scott Bradley denkt sich offenbar niemand viel. Es wird überhaupt nicht viel gedacht. Geballert und gepoppt und gesoffen. Ja. Aber mit Denken hat niemand viel am Hut, nichtmal der galaktische Abschaum, den Bradley so gerne zerballert.
Das ist alles ziemlich amüsant. Und zwischendurch denkt man geh bitte, was soll der Scheiß, weil man vergessen hat, das dieses Büchlein die Lieblingslektüre der ständig sterbenden Sturmtruppen ist. Dann wird dem geneigten Leser schlagartig wieder klar, wie treffsicher (ha ha ha) Scott Bradley ist.
Ich habe nicht die geringste Ahnung, ob ich mich auch nur im Ansatz verständlich ausgedrückt habe. Ich habe das Buch zugeschlagen und war auf verwirrende Art und Weise irgendwie sehr amüsiert. Soviel kann ich mit Sicherheit sagen. Zu allem anderen kann ich erst wieder klare Gedanken fassen, wenn ich den Gestank des Herren Scott Bradley wieder losgeworden bin. Der Kerl hat wirklich keine Manieren.
Aber wenn mal die Alien-Kacke so richtig am Dampfen ist, dann wünscht man sich dieses Arschloch an seine Seite. So schaut's aus!
Kurz gesagt:
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komisch von saublöd bis raffiniert
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rammelvoll mit sehr guten, aber bescheuerten Ideen
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perfekte Trash-Literatur
Fazit: in der Kürze liegt die Würze – wunderbar für zwischendurch