... im Grunde stimmt das und hat mich auch zu Beginn des Buches eher stutzig gemacht, weil ich Simmons für einen sehr klugen und gebildeten Menschen halte - aber:
Islam-Paranoia, Obama-Bashing und Co. sind ziemlich überzogen, deshalb sehe ich sehe das mehr im Rahmen eines Kommentars auf gegenwärtige gesellschaftliche Stimmungen.
Und es ist ein überaus taugliches Mittel, um auch den drastischen Verlust von Bildung, Allgemeinwissen und dergleichen darzustellen - genau das, was er in dem Roman eigentlich schildert. Er hat damit schlicht den Zeitgeist zum Zeitpunkt, an dem der Roman spielt, wiedergegeben. Und nachdem das eine unfreundliche Zukunft mit nicht sehr gebildeten Menschen ist ... das passt perfekt zusammen.
Das war zumindest für mich der Eindruck, der sich bei der Lektüre nach und nach herausgebildet hat. Ich schätze Simmons als viel zu klug ein, um diese Dinge als Ausdruck persönlicher Meinung zu interpretieren.
Ich habe an den Roman etwas herumzumäkeln. Allerdings betrifft das weniger das Literarische als das Inhaltliche. Mir ist das zu viel Islam-Paranoia, zu viel Tea-Party und zuviel Obama-Bashing.
Ok, danke für die Rückmeldung. Ich dachte, du 'hängst' da direkt mit drin. Wie kam ich da bloß drauf...?! Dann horch ich mich einfach mal bei denen um. Hab nach dem Umzug etwas weniger Platz, dafür einige Bücherkisten herumstehen und Wegschmeißen/Vergammelnlassen kommt für Bücherwürmer natürlich nicht in Frage! ;)
Ja natürlich kannst du gebrauchte Bücher an die Villa Fantastica senden, die Sammlung wird ausschließlich über Spenden privater Sammler und durch Spenden von Verlagen bestückt. Wenn du mit "...wird evtl. sogar Versand bei größeren Mengen übernommen?" die Versandkosten meinst:
Keine Ahnung. Villa Fantastica ist in Wien. Zumindest von Österr. nach Deutschl. kann man nicht mit "Porto zahlt Empfänger" senden. Aber schick doch schlicht eine Mail an office@villafantastica.com und frag mal nach - und nenne halt auch die ca. Stückzahl, die du spenden willst, damit man dort eine Vorstellung hat, was Sache ist.
Danke für die Verlinkung - gleichfalls! Interessantes Projekt - Buch und Blog. :-)
"....Auch die Protagonisten sind nicht wirklich von jener Art Person, bei der man mitfiebert, ob sie das Desaster überstehen wird." - Eigentlich normal und sogar folgerichtig inszeniert vom Autor, wenn die Story auf dem "Vorplatz der Hölle" spielt. Da würden allzu sympathische Charaktere die Stimmung verwischen. Er baut eine Situation auf, die ganz simpel mit Krieg zu vergleichen ist. "Lasset alle Hoffnung fahren..." Das hinterläßt selbst beim Lesen ein mehr als mulmiges Gefühl.
danke für die freundlichen Worte und die berechtigte Kritik. Ein sauberes Korrektorat wurde durch unglücklickliche Umstände (u.a. Korrektor) leider unterlaufen. Pläne für eine ordentliche Korrektur bestehen und werden, so Möglichkeit und Ressourcen gegeben sind, umgesetzt.
Kill, Pussycat, Kill habe ich mit großem Vergnügen gelesen.
Was mich jedoch nicht unwesentlich gestört hat, war die Rechtschreibung. Das statt dass; nach (u.a.) etwas oder nichts gehört das nächste Wort groß geschrieben (etwas Neues, nichts Neues); Flüchtigkeitsfehler (Mut statt mit) usw.
Bitte beim nächsten Mal alles noch einmal sorgfältig durchlesen und korrigieren. Dann passt es .
vielen Dank für die Nachfrage. Ja, sollte in den nächsten paar Tagen bei libri.de und ciando erhältlich sein - die brauchen einfach nur ein paar Tage länger als Amazon. Bei beam-ebooks.de bin ich bezüglich des ob und wann im unklaren (nicht meine Entscheidung - Verleger) ... ;-)
Wie das mit Bd. 5 auf deutsch wird, keine Ahnung. Es scheint nichtmal sicher zu sein, ob er überhaupt erscheinen wird. Das Buch ist geschrieben, aber anscheinend noch nicht mal in englisch erschienen. Vorgesehen war eine deutsche Ausgabe auf jeden Fall. Vielleicht kann ich dir demnächst etwas mehr sagen.
Moody schreibt gerade noch einen sechsten Band, Autumn: Aftermath. Damit wird die Serie dann beendet.
du hast recht der vierte Band heisst Zerfall(habe es gerade fertig).
Warte jetzt auch auf den 5. Band, der wird wohl dann "Mensch heissen, oder????
Wann kommt der 5. Teil, scheint ja wohl schon geschrieben zu seine oder????
danke für deinen ausführlichen und durchdachten Kommentar. Ich schließe mich dir an, was Century Rain betrifft ... das war ein mühsames Buch, für mich der bisher schwächste Reynolds Roman. Pushing Ice und House of Suns hingegen haben mir wirklich gut gefallen.
Ich habe einfach viel Spaß an dem Eindruck, dass Reynolds sich immer irgendwie in eine Art Chaos zu schreiben scheint, aus dem er nur mit irren Manövern wieder rauskommt. Das ist natürlich Quatsch, aber eine vergnügliche Vorstellung.
Ich mag auch - wie unschwer zu lesen war ;-) Terminal World. Wirklich, ich habe es genossen, auch wenn es einen Hauch von Zielgruppenduft verströmt (der Rekordvertrag, den er letztes Jahr mit seinem Verlag geschlossen hat, mag da eine gewisse Rolle spielen, keine Ahnung). Mir hat gefallen, was er aus diesem Steampunk-Kram gemacht hat - eine Konzession an die augenblickliche Popularität, da bin ich deiner Meinung - weil er ihn irgendwie ad absurdum führt. Das Finale deute ich auch mehr Richtung einer Art Space Opera - hoffentlich.
Wenn du dir zum Vergleich die Virga Romane von Karl Schroeder zu Gemüte führst, hier ist Bd. 2, dann finde ich, ist Reynolds haushoch überlegen. Schroeder ist nett und unterhaltsam, wirklich lieb. Aber Reynolds packt ...wenigstens mich. :-) Ich mag diesen klassichen Space Opera Größenwahn, der aus den Büchern quillt.
Schon wieder Steampunk. Doch diesmal von Alastair Reynolds. Und das Ergebnis? Leider erschreckend dünn. Das Buch ist langatmig, die Figuren vorhersehbar wie schon lange nicht bei Reynolds und die Story reicht einfach bei weitem nicht an frühere Werke heran. Reynolds Talent zum World-Building (Revelation Space, Redemption Ark, Chasmn City) gewinnt im Steampunkt Kontext einfach nicht an Kontur - es entsteht der Eindruck, dass Reynolds hier durch die Einbeziehung eines mehr oder minder kurzfristigen Trends primär auf den Markt schielt und dabei weniger im Interesse seiner Leser handelt. Zeigte Reynolds bereits in Absolution Gap - im ansonsten großartigen Revelation Space Zyklus - einiges an Schwächen so ist Terminal World hier noch einmal ein deutliches Stück schwächer (und das TROTZ eher vermehrt mittelmäßiger letzter Werke wie Century Rain oder Pushing Ice. Es bleibt zu hoffen, dass Reynolds bald wieder zu seiner alten Stärke zurückfindet, doch bei Werken wie House of Suns und Terminal World ist der Blick in die Zukunft leider doch mehr als getrübt.
Hallo Stephan!
Danke für die Korrektur meines Fehlers. Sorry. Auf die Idee einfach nachzusehen, wäre ich gar nicht gekommen. Tja, soviel zu den Dingen, die man zu wissen glaubt.
Liebe Grüße,
Alex
Schön, dass ihnen das Buch gefallen hat, Alex. Aber auch wenn man die Schuhe im Alltag gerne als Doc Martens bezeichnet, so heißen sie ausgeschrieben dennoch "Dr. Martens". Siehe auch hier: http://www.drmartens.com/ProductList.asp?Story=mensoriginals&type=All
Mit besten Grüßen
der Übersetzer
tolles ambiente, originelle geschichte, die vorleserin: ein hit!
freue mich auf das buch..........
danke für den schönen abend und die wunderbaren gastgeber!
maros
Eigentlich stell ich mir das Buch von dir (für meinen Geschmack jedenfalls +g) recht interessant vor - aber ich mag keine Kurzgeschichten..... Da sind mir 19Euro doch was happig. Vielleicht später aber doch mal.... ;)
... ich sag einfach mal ein dickes, fettes DANKE & sehr gern - das ist eine tolle Kritik. Ich hoffe, deiner Freundin geht es schon wieder besser und so ganz unter uns ... den Blutrausch, den kann man in deinen Werken durchaus erkennen, wenn man kann. :-)
Soweit ich mich erinnern kann, war es das dritte mal, dass ich ein Buch geschenkt bekommen habe – nein, nicht ein solches Buch, dass man sich aus einer Wunschliste zu diversen Anlässen schenken lässt, oder man sich alibihalber selber schenkt, oder eines dieser Verlegenheitsgeschenke; - nein, ich rede von einem Buch, das man vom Autor persönlich überreicht bekommt. – Ja – das war nun am 14.10.2010 wieder der Fall. – Vielen Dank auch, ja, freut mich sehr..... umpf...sogar ne Widmung drinnen.
Ganze 346 Seiten – und die nicht allzu groß bedruck....... ich wusste, dass ich Alex De versprochener Weise am 12.11. auf seiner Lesung und Buchvorstellung besuchen werde, also sollte ich bis dahin Bescheid wissen über sein Werk – kurzum es gelesen haben – 346 Seiten – urkgh – wie soll ich das nur schaffen. – Mal kurz drüber schlafen.
Der Tage danach fiel das Buch – von mir noch immer unberührt - meiner Freundin in die Hände; - sie schlug wahllos eine Seite auf – ich glaube es waren die Seiten 60 und 61 – und begann zu lesen. Ich bemerkte wie ihre naturgroßen Augen noch größer wurden und ihre Gesichtshautfarbe von standardblass auf leichenblass wechselte bevor sie fassungslos sagte – „wer kauft den solche Bücher ? – Wer ließt solche Bücher ? – Nein, ich glaube, Dein Freund hat ernsthafte Probleme – der ist psychisch krank – der braucht Hilfe.......so ein Wortschatz ist mir fremd“ usw. usf.
Ich hatte keine Ahnung, wovon sie sprach, schließlich war mir an Alex De nie was besonders Abstoßendes, Unangenehmes, oder sonst was aufgefallen, außer seine Liebe zu grenzwertigen Filmen aller Art, (Bild)dokumentationen drüber usw. – aber das mochte ich auch und ich stand ja meist schon alleine da, wenn ich mir mit wem Kubrick´s Odyssee 2001 ansehen wollte.
Als sie die Toilette aufsuchte, nahm ich mir das Buch zur Hand und blätterte nervös zur Seite 60..... und begann zu lesen...... ich stieg damit zwar mitten in eine Geschichte ein, musste einiges wiederholt lesen und dachte mir zunächst – „....sollte sie mit ihren Aussagen irgendwie doch recht haben ?? „ – Sollte ich mich, wenn ich mich in Zukunft alleine mit Alex De treffen sollte, nicht besser bewaffnen – nur so für alle Fälle......?
Aber dann las ich 60 bis zum Ende der Story – und dann von Beginn an..... irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass da noch ein genialerer Charles Bukowsky am Werk war – vielleicht, um die Geschichte über Jack the Ripper neu zu erfinden.
Eigentlich total genial – und – der Titel hält was er verspricht.
Die nächste Nacht verbrachte ich vorsätzlich allein – nur in Gesellschaft von „Kill, Pussycat, Kill“ und verschlang es mit Haut und Haaren – konnte nicht aufhören – war im Blutrausch und kehrte meine innersten und dunkelsten Seiten nach außen.... ja, ja, jaaaaa..... solche Bilder wollte ich schon immer malen – nicht bloß in so nem seichten Kaffeekränzchen-Stil a´la Kollege Nitsch – besser, besser, viel besser. – Hatte damit ja schon vor Jahren begonnen, aber keiner wollte es sehen...... falsche Betrachter, falsche „Kunstkenner“ eben – wie es auch die falschen Leser gibt.
Danke ;)
Manchmal geht es nicht so gut ohne Spoiler - wobei ich jetzt nicht denke, dass ich bei Martyrs wirklich zu viel verraten habe (wobei ich mich bei dem Film eh etwas schwer getan hab).
Ich find dein Blog auch ziemlich gut, deine Auswahl ist mal noch um einiges "kränker" als meine ;)
Ich mag Richard Laymon wirklich sehr gern. Wenn ich eines seiner Bücher zur Hand nehme, dann weiß ich, wonach mir gerade ist und was ich von ihm bekomme. Amüsanten, trashigen Splatter mit einer Ladung Psychopathen und viel Sex & Co. Für mich eine runde Sache. :-)
Ich hab mir deine Seite angesehen und mir gefällt deine Art der Analyse. Vielleicht ein wenig zu viele Spoiler (für meinen Geschmack - vor allem bei Martyrs), aber ausführlich und durchdacht. :-)
Also ich fand den Schluß schon arg hingehetzt. Vor allem blendet Laymon ja aus wenn es Stanley an den Kragen geht. Das passt eigentlich nicht wirklich zum Rest, wo er doch die Gewalt immer en detail beschreibt.
Aber auch vom Schluß abgesehen kann ich dem Buch nicht soo viel großartiges abgewinnen wie du ;) siehe auch meine Rezi
... im Grunde stimmt das und hat mich auch zu Beginn des Buches eher stutzig gemacht, weil ich Simmons für einen sehr klugen und gebildeten Menschen halte - aber:
Islam-Paranoia, Obama-Bashing und Co. sind ziemlich überzogen, deshalb sehe ich sehe das mehr im Rahmen eines Kommentars auf gegenwärtige gesellschaftliche Stimmungen.
Und es ist ein überaus taugliches Mittel, um auch den drastischen Verlust von Bildung, Allgemeinwissen und dergleichen darzustellen - genau das, was er in dem Roman eigentlich schildert. Er hat damit schlicht den Zeitgeist zum Zeitpunkt, an dem der Roman spielt, wiedergegeben. Und nachdem das eine unfreundliche Zukunft mit nicht sehr gebildeten Menschen ist ... das passt perfekt zusammen.
Das war zumindest für mich der Eindruck, der sich bei der Lektüre nach und nach herausgebildet hat. Ich schätze Simmons als viel zu klug ein, um diese Dinge als Ausdruck persönlicher Meinung zu interpretieren.
Ich habe an den Roman etwas herumzumäkeln. Allerdings betrifft das weniger das Literarische als das Inhaltliche. Mir ist das zu viel Islam-Paranoia, zu viel Tea-Party und zuviel Obama-Bashing.
Ok, danke für die Rückmeldung. Ich dachte, du 'hängst' da direkt mit drin. Wie kam ich da bloß drauf...?! Dann horch ich mich einfach mal bei denen um. Hab nach dem Umzug etwas weniger Platz, dafür einige Bücherkisten herumstehen und Wegschmeißen/Vergammelnlassen kommt für Bücherwürmer natürlich nicht in Frage! ;)
Man liest sich!
A.Felsenstein
Hallo Ava,
Ja natürlich kannst du gebrauchte Bücher an die Villa Fantastica senden, die Sammlung wird ausschließlich über Spenden privater Sammler und durch Spenden von Verlagen bestückt. Wenn du mit "...wird evtl. sogar Versand bei größeren Mengen übernommen?" die Versandkosten meinst:
Keine Ahnung. Villa Fantastica ist in Wien. Zumindest von Österr. nach Deutschl. kann man nicht mit "Porto zahlt Empfänger" senden. Aber schick doch schlicht eine Mail an office@villafantastica.com und frag mal nach - und nenne halt auch die ca. Stückzahl, die du spenden willst, damit man dort eine Vorstellung hat, was Sache ist.
Danke für die Verlinkung - gleichfalls! Interessantes Projekt - Buch und Blog. :-)
Viel Erfolg!
A.D.
Kann man denen ein Sammelsurium von (älteren, gebrauchten) SF-Büchern zukommen lassen und wird evtl. sogar Versand bei größeren Mengen übernommen?
Nette Seite übrigens, der Kultplatz, hab sie gleich mal in meine Linkliste übernommen ;)
Grüße!
A. Felsenstein
http://connors-licht.de
"....Auch die Protagonisten sind nicht wirklich von jener Art Person, bei der man mitfiebert, ob sie das Desaster überstehen wird." - Eigentlich normal und sogar folgerichtig inszeniert vom Autor, wenn die Story auf dem "Vorplatz der Hölle" spielt. Da würden allzu sympathische Charaktere die Stimmung verwischen. Er baut eine Situation auf, die ganz simpel mit Krieg zu vergleichen ist. "Lasset alle Hoffnung fahren..." Das hinterläßt selbst beim Lesen ein mehr als mulmiges Gefühl.
Hallo Christine Halbauer,
danke für die freundlichen Worte und die berechtigte Kritik. Ein sauberes Korrektorat wurde durch unglücklickliche Umstände (u.a. Korrektor) leider unterlaufen. Pläne für eine ordentliche Korrektur bestehen und werden, so Möglichkeit und Ressourcen gegeben sind, umgesetzt.
Liebe Grüße,
Alexander D.
Kill, Pussycat, Kill habe ich mit großem Vergnügen gelesen.
Was mich jedoch nicht unwesentlich gestört hat, war die Rechtschreibung. Das statt dass; nach (u.a.) etwas oder nichts gehört das nächste Wort groß geschrieben (etwas Neues, nichts Neues); Flüchtigkeitsfehler (Mut statt mit) usw.
Bitte beim nächsten Mal alles noch einmal sorgfältig durchlesen und korrigieren. Dann passt es .
Liebe Grüße
Christine Halbauer
Hat es endlich auch geschafft - Ciando --> hier...
Hi,
vielen Dank für die Nachfrage. Ja, sollte in den nächsten paar Tagen bei libri.de und ciando erhältlich sein - die brauchen einfach nur ein paar Tage länger als Amazon. Bei beam-ebooks.de bin ich bezüglich des ob und wann im unklaren (nicht meine Entscheidung - Verleger) ... ;-)
Beste Grüße!
Hi,
gibts das ebook demnächst auch als ePub bei anderen Händler, für diejenigen, die keine Lust haben extra einen Kindle-Convert durchzuführen? ;)
Hallo Marco,
Wie das mit Bd. 5 auf deutsch wird, keine Ahnung. Es scheint nichtmal sicher zu sein, ob er überhaupt erscheinen wird. Das Buch ist geschrieben, aber anscheinend noch nicht mal in englisch erschienen. Vorgesehen war eine deutsche Ausgabe auf jeden Fall. Vielleicht kann ich dir demnächst etwas mehr sagen.
Moody schreibt gerade noch einen sechsten Band, Autumn: Aftermath. Damit wird die Serie dann beendet.
BG, Alex
du hast recht der vierte Band heisst Zerfall(habe es gerade fertig).
Warte jetzt auch auf den 5. Band, der wird wohl dann "Mensch heissen, oder????
Wann kommt der 5. Teil, scheint ja wohl schon geschrieben zu seine oder????
gruss
Marco
Hallo (Pilot) Pirx69,
danke für deinen ausführlichen und durchdachten Kommentar. Ich schließe mich dir an, was Century Rain betrifft ... das war ein mühsames Buch, für mich der bisher schwächste Reynolds Roman. Pushing Ice und House of Suns hingegen haben mir wirklich gut gefallen.
Ich habe einfach viel Spaß an dem Eindruck, dass Reynolds sich immer irgendwie in eine Art Chaos zu schreiben scheint, aus dem er nur mit irren Manövern wieder rauskommt. Das ist natürlich Quatsch, aber eine vergnügliche Vorstellung.
Ich mag auch - wie unschwer zu lesen war ;-) Terminal World. Wirklich, ich habe es genossen, auch wenn es einen Hauch von Zielgruppenduft verströmt (der Rekordvertrag, den er letztes Jahr mit seinem Verlag geschlossen hat, mag da eine gewisse Rolle spielen, keine Ahnung). Mir hat gefallen, was er aus diesem Steampunk-Kram gemacht hat - eine Konzession an die augenblickliche Popularität, da bin ich deiner Meinung - weil er ihn irgendwie ad absurdum führt. Das Finale deute ich auch mehr Richtung einer Art Space Opera - hoffentlich.
Wenn du dir zum Vergleich die Virga Romane von Karl Schroeder zu Gemüte führst, hier ist Bd. 2, dann finde ich, ist Reynolds haushoch überlegen. Schroeder ist nett und unterhaltsam, wirklich lieb. Aber Reynolds packt ...wenigstens mich. :-) Ich mag diesen klassichen Space Opera Größenwahn, der aus den Büchern quillt.
LG, Alex
Schon wieder Steampunk. Doch diesmal von Alastair Reynolds. Und das Ergebnis? Leider erschreckend dünn. Das Buch ist langatmig, die Figuren vorhersehbar wie schon lange nicht bei Reynolds und die Story reicht einfach bei weitem nicht an frühere Werke heran. Reynolds Talent zum World-Building (Revelation Space, Redemption Ark, Chasmn City) gewinnt im Steampunkt Kontext einfach nicht an Kontur - es entsteht der Eindruck, dass Reynolds hier durch die Einbeziehung eines mehr oder minder kurzfristigen Trends primär auf den Markt schielt und dabei weniger im Interesse seiner Leser handelt. Zeigte Reynolds bereits in Absolution Gap - im ansonsten großartigen Revelation Space Zyklus - einiges an Schwächen so ist Terminal World hier noch einmal ein deutliches Stück schwächer (und das TROTZ eher vermehrt mittelmäßiger letzter Werke wie Century Rain oder Pushing Ice. Es bleibt zu hoffen, dass Reynolds bald wieder zu seiner alten Stärke zurückfindet, doch bei Werken wie House of Suns und Terminal World ist der Blick in die Zukunft leider doch mehr als getrübt.
Hallo Stephan!
Danke für die Korrektur meines Fehlers. Sorry. Auf die Idee einfach nachzusehen, wäre ich gar nicht gekommen. Tja, soviel zu den Dingen, die man zu wissen glaubt.
Liebe Grüße,
Alex
Schön, dass ihnen das Buch gefallen hat, Alex. Aber auch wenn man die Schuhe im Alltag gerne als Doc Martens bezeichnet, so heißen sie ausgeschrieben dennoch "Dr. Martens". Siehe auch hier: http://www.drmartens.com/ProductList.asp?Story=mensoriginals&type=All
Mit besten Grüßen
der Übersetzer
tolles ambiente, originelle geschichte, die vorleserin: ein hit!
freue mich auf das buch..........
danke für den schönen abend und die wunderbaren gastgeber!
maros
Hallo Tharos,
danke für den Hinweise zur Leseprobe, Link in Ordnung gebracht. Der andere Link zu den Covern funktioniert eigentlich.
Lg, Alex
Also Cover und Leseprobe sind gerade tote Links.
Eigentlich stell ich mir das Buch von dir (für meinen Geschmack jedenfalls +g) recht interessant vor - aber ich mag keine Kurzgeschichten..... Da sind mir 19Euro doch was happig. Vielleicht später aber doch mal.... ;)
... ich sag einfach mal ein dickes, fettes DANKE & sehr gern - das ist eine tolle Kritik. Ich hoffe, deiner Freundin geht es schon wieder besser und so ganz unter uns ... den Blutrausch, den kann man in deinen Werken durchaus erkennen, wenn man kann. :-)
Soweit ich mich erinnern kann, war es das dritte mal, dass ich ein Buch geschenkt bekommen habe – nein, nicht ein solches Buch, dass man sich aus einer Wunschliste zu diversen Anlässen schenken lässt, oder man sich alibihalber selber schenkt, oder eines dieser Verlegenheitsgeschenke; - nein, ich rede von einem Buch, das man vom Autor persönlich überreicht bekommt. – Ja – das war nun am 14.10.2010 wieder der Fall. – Vielen Dank auch, ja, freut mich sehr..... umpf...sogar ne Widmung drinnen.
Ganze 346 Seiten – und die nicht allzu groß bedruck....... ich wusste, dass ich Alex De versprochener Weise am 12.11. auf seiner Lesung und Buchvorstellung besuchen werde, also sollte ich bis dahin Bescheid wissen über sein Werk – kurzum es gelesen haben – 346 Seiten – urkgh – wie soll ich das nur schaffen. – Mal kurz drüber schlafen.
Der Tage danach fiel das Buch – von mir noch immer unberührt - meiner Freundin in die Hände; - sie schlug wahllos eine Seite auf – ich glaube es waren die Seiten 60 und 61 – und begann zu lesen. Ich bemerkte wie ihre naturgroßen Augen noch größer wurden und ihre Gesichtshautfarbe von standardblass auf leichenblass wechselte bevor sie fassungslos sagte – „wer kauft den solche Bücher ? – Wer ließt solche Bücher ? – Nein, ich glaube, Dein Freund hat ernsthafte Probleme – der ist psychisch krank – der braucht Hilfe.......so ein Wortschatz ist mir fremd“ usw. usf.
Ich hatte keine Ahnung, wovon sie sprach, schließlich war mir an Alex De nie was besonders Abstoßendes, Unangenehmes, oder sonst was aufgefallen, außer seine Liebe zu grenzwertigen Filmen aller Art, (Bild)dokumentationen drüber usw. – aber das mochte ich auch und ich stand ja meist schon alleine da, wenn ich mir mit wem Kubrick´s Odyssee 2001 ansehen wollte.
Als sie die Toilette aufsuchte, nahm ich mir das Buch zur Hand und blätterte nervös zur Seite 60..... und begann zu lesen...... ich stieg damit zwar mitten in eine Geschichte ein, musste einiges wiederholt lesen und dachte mir zunächst – „....sollte sie mit ihren Aussagen irgendwie doch recht haben ?? „ – Sollte ich mich, wenn ich mich in Zukunft alleine mit Alex De treffen sollte, nicht besser bewaffnen – nur so für alle Fälle......?
Aber dann las ich 60 bis zum Ende der Story – und dann von Beginn an..... irgendwie wurde ich das Gefühl nicht los, dass da noch ein genialerer Charles Bukowsky am Werk war – vielleicht, um die Geschichte über Jack the Ripper neu zu erfinden.
Eigentlich total genial – und – der Titel hält was er verspricht.
Die nächste Nacht verbrachte ich vorsätzlich allein – nur in Gesellschaft von „Kill, Pussycat, Kill“ und verschlang es mit Haut und Haaren – konnte nicht aufhören – war im Blutrausch und kehrte meine innersten und dunkelsten Seiten nach außen.... ja, ja, jaaaaa..... solche Bilder wollte ich schon immer malen – nicht bloß in so nem seichten Kaffeekränzchen-Stil a´la Kollege Nitsch – besser, besser, viel besser. – Hatte damit ja schon vor Jahren begonnen, aber keiner wollte es sehen...... falsche Betrachter, falsche „Kunstkenner“ eben – wie es auch die falschen Leser gibt.
Danke für Dein Buch, Alex
Danke ;)
Manchmal geht es nicht so gut ohne Spoiler - wobei ich jetzt nicht denke, dass ich bei Martyrs wirklich zu viel verraten habe (wobei ich mich bei dem Film eh etwas schwer getan hab).
Ich find dein Blog auch ziemlich gut, deine Auswahl ist mal noch um einiges "kränker" als meine ;)
... beim Ende sind wir uns einig - Hi Tharos!
Ich mag Richard Laymon wirklich sehr gern. Wenn ich eines seiner Bücher zur Hand nehme, dann weiß ich, wonach mir gerade ist und was ich von ihm bekomme. Amüsanten, trashigen Splatter mit einer Ladung Psychopathen und viel Sex & Co. Für mich eine runde Sache. :-)
Ich hab mir deine Seite angesehen und mir gefällt deine Art der Analyse. Vielleicht ein wenig zu viele Spoiler (für meinen Geschmack - vor allem bei Martyrs), aber ausführlich und durchdacht. :-)
Alles Gute, Alex
Also ich fand den Schluß schon arg hingehetzt. Vor allem blendet Laymon ja aus wenn es Stanley an den Kragen geht. Das passt eigentlich nicht wirklich zum Rest, wo er doch die Gewalt immer en detail beschreibt.
Aber auch vom Schluß abgesehen kann ich dem Buch nicht soo viel großartiges abgewinnen wie du ;) siehe auch meine Rezi